Wer sich festliest , kommt schwer wieder los, ob online oder auf Papier.  - © Bild (o. J.): Archiv
Wer sich festliest , kommt schwer wieder los, ob online oder auf Papier.  - © Bild (o. J.): Archiv

Auf der "Diarium"-Konferenz (Bericht siehe hier) wurden etliche Projekte vorgestellt, die bei historischer Recherche helfen können; hier aus Platzgründen eine Auswahl:

WIEN GESCHICHTE WIKI: Die Stadt Wien betreibt diese von Christoph Sonnlechner vom Wiener Stadt- und Landesarchiv vorgestellte Wissensplattform, die Infos zur Stadtgeschichte sammelt. Basis ist Felix Czeikes "Historisches Lexikon Wien".

www.wien.gv.at/wiki

FUGGERZEITUNGEN: Als "Großmutter des Diariums" bezeichnete Historikerin Katrin Keller handgeschriebene Zeitungen, Vorläufer gedruckter Blätter. Unter Kellers Leitung wurden die "Fuggerzeitungen" 1568-1604 aus dem Bestand der Österr. Nationalbibliothek digitalisiert. Tipp für Frühneuzeit-Fans!
fuggerzeitungen.univie.ac.at

(Zu Redaktionsschluss wurde die Website gewartet; sie soll in Kürze aber wieder online gehen.)

HAMBURGISCHER CORRESPONDENT: Auch im 1712 (unter anderem Titel) gegründeten "Hamburgischen Correspondenten" kann online geschmökert werden. Manuel Wille (Univ. Paderborn) stellte das Projekt vor. Das Korpus ist Teil einer größeren Datenbank, dort aber nicht ganz leicht zu finden:

deutschestextarchiv.de

ANNO: Vielen Zeitreisenden bestens bekannt ist die von Christa Müller präsentierte ANNO-Plattform der Österr. Nationalbibliothek, die historische Blätter, u.a. die "Wiener Zeitung", versammelt.

anno.onb.ac.at

DIARIUM-PROJEKT: Das Digitalisierungsvorhaben der ÖAW (Details s. ob.) ist in Entwicklung; die Zeitreisen bleiben am Ball!

oeaw.ac.at/de/acdh/projects/wiennerisches-diarium-digital