Internationale Alpenkonvention - © ÖNB / Hanausek
Internationale Alpenkonvention - © ÖNB / Hanausek

Das internationale Übereinkommen zum Schutz des Naturraums und zur Förderung der nachhaltigen Entwicklung in den Alpen – die sogenannte Alpenkonvention – wurde am 7. November 1991 in Salzburg von den Umweltministern von Österreich, Frankreich, Deutschland, Italien, Liechtenstein, der Schweiz und der EU unterzeichnet. Initiator des sogenannten Staatsvertrages war die "Internationale Alpenschutzkommission", CIPRA. Mit diesem Vertrag verpflichteten sich die Länder Durchführungsprotokolle zu veröffentlichen. Von den vereinbarten zwölf sind bisher acht Protokolle verhandelt, vier weitere sind noch in Ausarbeitung. Auch die Ratifizierung der Protokolle läuft schleppend: Österreich ist neben Deutschland, Frankreich, Liechtenstein und Slowenien das einzige Land, in dem bisher auch alle beschlossenen Protokolle in Kraft getreten sind. Die Schweiz hat erst eines, Italien noch kein einziges ratifiziert. Zu den Maßnahmen zählt der besondere Schutz alpiner Gebiete aber auch bspw. das Bekenntnis, dass keine weiteren Transitstrecken durch die Alpen gebaut werden. Die Alpen sind Kultur-, Lebens- und Wirtschaftsraum für fast 14 Millionen Menschen – rund 120 Millionen Touristen verbringen ihre Ferien jährlich in den Alpen.