Das Wunder von München - © Peter Kneffel/EPA/picturedesk.com
Das Wunder von München - © Peter Kneffel/EPA/picturedesk.com

Eigentlich war es ein ganz normaler Routineflug zu dem Kapitän Jan Kurka und sein Copilot Markus Türk am 5. Jänner 2004 um 7:27 Uhr in Wien Schwechat abhoben: OS 111 von Wien nach München. Doch kurz vor dem Landeanflug waren beide Triebwerke der Fokker 70 so stark vereist, dass sie nacheinander ausfielen. Den beiden Piloten wurde schlagartig klar, dass sie die Landebahn mitsamt der 28 Passagiere an Board nicht mehr erreichen würden. "We will not make it ... we are touching down probably 4 miles before the field", lautete der letzte Funkspruch der Austrian-Wings Maschine, der den Münchner Tower erreichte. Doch dank fliegerischem Könnens und einer erstaunlichen Portion Glück gelang den Piloten eine perfekte Notlandung im Gleitflug auf einem Acker nahe dem Flughafen. Ein Wunder: die Passagiere blieben weitgehend unverletzt. Sogar die verunglückte Fokker 70 fliegt heute wieder unter der Kennung ZS-SKA in Südafrika.