Wie das Österreicher-Loch zu seinem Namen kam
Wie das Österreicher-Loch zu seinem Namen kam

Bereits in den frühen Jahren der zweiten Republik war Österreich eine unbestrittene Supermacht auf der Schipiste. So galten auch beim legendären Lauberhornrennen im Schweizer Wengen die Österreicher immer wieder als Favoriten. Doch die Abfahrt 1954 hatte es in sich. Und so kam es, dass ausgerechnet an der selben Stelle gleich drei österreichische Top-Favoriten stürzten: der dreifache Lauberhornsieger von 1953, Anderl Molterer, der "Blitz von Kitz", Toni Sailer und Hans Senger. Es war angeblich ein Zuschauer, der die Unglücksstelle "das Österreicher-Loch" nannte. "Ich war überfordert von diesem gewaltigen Tempo. Ich hatte so Angst, dass ich den Herrgott um Hilfe ersuchte", gestand Sailer Jahre später. Trotz allem blieben die Österreicher am Ende siegreich.

Platz 1 ging an Christian Pravda, der mit einer Zeit von 3:23,2 Minuten einen neuen Streckenrekord aufstellte und den zweitklassierten Martin Strolz um ganze 11 Sekunden schlug.