Der Falke stürzt ab - © Fryderyk Gabowicz/ dpa Picture Alliance / picturedesk.com
Der Falke stürzt ab - © Fryderyk Gabowicz/ dpa Picture Alliance / picturedesk.com

Es war die Parkplatz-Ausfahrt der "Turist Disco" zwischen den beiden Städten Villa Montellano und Puerto Plato in der Dominikanischen Republik, die Falco am 6. Februar 1998 zum Verhängnis wurde. Kaum hatte er mit seinem Geländewagen die Straße erreicht, als er auch schon von einem vorbeifahren Bus gerammt wurde. Österreichs erfolgreichster Popstar war sofort tot. Die daraufhin von den örtlichen Behörden angeordnete Obduktion ergab einen Blutalkoholwert von 1,5 Promille und nicht unerhebliche Mengen von Kokain und THC.

Nach der Überführung des Leichnams aus seiner Wahlheimat in der Karibik zurück nach Wien wurde Falco unter der Anteilnahme von über 4.000 Fans auf dem Wiener Zentralfriedhof in einem Ehrengrab beigesetzt. Sein Sarg wurde dabei getragen von Mitgliedern des Wiener Rocker-Clubs "Outsider Austria", die Jahre zuvor schon im Video zu Falcos größtem Hit "Rock me Amadeus" mitgespielt hatten. Der Flug des Falken war zu Ende, doch sein Mythos lebt bis heute weiter.