Alexander Wurz geht an den Start - © James Moy/PA/picturedesk.com
Alexander Wurz geht an den Start - © James Moy/PA/picturedesk.com

Das Renn-Gen wurde Alexander Wurz von Anfang an in die Wiege gelegt – bereits sein Großvater Franz Wurz Senior war mit seinem BMW 328 in der 50er-Jahren ein landesweit bekannter Rennfahrer. Und doch sollte es noch ein langer Weg sein, bis Wurz das erste Mal den Sprung auf das Podest eines Formel 1 Rennens schaffte. Denn seine ersten Meriten als Fahrer verdiente sich Wurz nicht im Motor-, sondern im Radsport. 1986 wurde er BMX-Weltmeister und Vize-Europameister. Doch Wurz wollte mehr. Über das Kartfahren arbeitet er sich zur Österreichischen Formel Ford vor, die er 1991 auf Anhieb gewann. Dann der Aufstieg in die Formel 3 sowie der erste von zwei Siegen beim 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1996. Mit 22 Jahren war Wurz übrigens der bis dahin jüngste Sieger in der Geschichte des berühmten Spotwagenklassikers.
Es folgten 10 Jahre in der Formel 1, zumeist als Test- und Ersatzfahrer. Und auch wenn Alexander Wurz in seinen 69 Rennen dort nie einen Titel gewann, so ist er dem Formel 1 Zirkus auch heute noch eng verbunden – als Berater, Fernseh-Kommentator und Medienexperte.