Der Jungfernflug der AUA - © Frank Ebeling
Der Jungfernflug der AUA - © Frank Ebeling

Mit dem Staatsvertrag von 1955 erlangte die Republik Österreich auch ihre Lufthoheit zurück. Dennoch sollte es noch drei Jahre dauern, ehe die erste Maschine der AUA den Flugbetrieb aufnehmen konnte. Was weniger an finanziellen oder personellen Turbulenzen lag. ÖVP und SPÖ konnten sich anfangs nicht einigen, erst durch das gemeinsame Luftverkehrsabkommen wurden die politischen Voraussetzungen für die Gründung der AUA geschaffen.

Am 12. Februar erhielt die AUA dann ihr erstes Flugzeug – eine "Vickers Viscount". Am 31. März war es endlich soweit – die erste Maschine der AUA hob ab zum Jungfernflug nach London. Mit an Bord der damalige Nationalratspräsident Felix Hurdes (ÖVP) und der Verkehrsminister Karl Waldbrunner (SPÖ). Da man in der Schnelle keinen auf der Maschine ausgebildeten österreichischen Piloten auftreiben konnte, wurde der Norweger Per Bergsland kurzerhand vorher eingebürgert.

Schon bald wurde der Flugbetrieb nach Frankfurt, Rom, Warschau, Paris, Zürich und Stuttgart gestartet. Im ersten Betriebsjahr wurden 25.567 Fluggäste und 186 Tonnen Fracht befördert.