Mit der Tramway nach Simmering 1975 – das ist nichts für Weicheier: "Olle ham des fade Aug", (wobei: "des hams den ganz‘n Tog") abgesehen davon, dass es stinkt. Raus kann man auch nicht, weil Regen. Und dann die, "die Schmiergeld nehman, packeln tan, noch an Skandal, daun pensioniert wern, kurz: a echtes Vorbüld san". "Zwickts mi" ist vier Jahre nach "Da Hofa" Wolfgang Ambros‘ zweiter Hit. Am Freitag vor Pfingsten 1975 landet "Zwickts mi" zum ersten Mal auf Platz 1 der österreichischen Hitparade. (Dicht auf den Fersen ist dem Hit "Griechischer Wein" von Udo Jürgens). "Zwickts mi" erscheint auf dem Album "Es lebe der Zentralfriedhof", aber in "Zwickts mi" geht’s lustiger zu als in den meisten Stücken auf diesem Album. Beherzte Akkorde und fröhliches Pfeifen signalisieren: "So is es halt. Da kann ma nix moch‘n." Zwölf Stücke hat "Es lebe der Zentralfriedhof"; "Zwicks mi" markiert als sechstes Stück die schöne Mitte. Kein Wunder, dass ausgerechnet "Zwickts mi" ein Nummer eins-Hit wurde. "Heut‘ drah i mi ham" oder "Die Familie Pingitzer" eignen sich nicht für diese Rolle. "Zwickts mi" ist mit Abstand das "liabste" Lied auf der Platte.