Sieben Menschen kamen am Pfingstsamstag 1964, das war der 16. Mai, kurz nach drei Uhr bei einem Flugzeugunglück ums Leben. Zwei kleinere Sportflugzeuge stießen in der Luft zusammen; eine der Maschinen stürzte zunächst in ein Eckhaus und zerschellte dann auf der Kreuzung Mondscheingasse/Neubaugasse; die andere Maschine fiel in einen Innenhof in der Josefstadt. Seit dem tragischen Unfall sind Flüge mit Sportflugzeugen über dem Stadtgebiet von Wien verboten. Während eine Bewohnerin des Hauses in der Neubaugasse verletzt wurde, starben alle sieben Fluggäste und die Piloten der Maschinen. Eine davon, eine Cessna, war auf einem Rundflug über Wien aus Schwechat unterwegs, die andere, eine Piper, kam mit nur einem Fluggast aus Aspern. Zu den Unfallstellen eilten an dem Tag sowohl die Einsatzkräfte als auch der Wiener Bürgermeister Franz Jonas.