Es ist Wirtschaftskrise und wer Arbeit sucht, den zieht es im Mai 1929 nach Vorarlberg. Viele hoffen, bei den Illwerken Arbeit zu finden. Die Menschen kommen in so großer Zahl, dass die Vorarlberger Behörden Arbeitsuchende davor warnen, nach Vorarlberg zu kommen. In der "Wiener Zeitung" am 23. Mai 1929 heißt es: "Amtlich wird mitgeteilt: Wie von amtlichen Stellen Vorarlbergs berichtet wird, strömen aus allen Ländern Österreichs Arbeitsuchende nach den Vorarlberger Illwerken in Parthennen in der Hoffnung, dort eine Beschäftigung zu finden. Da jedoch die Möglichkeit der Aufnahme weiterer Arbeitskräfte bei den vorerwähnten Arbeiten nicht besteht, wird vor dem Zuzug von Arbeitsuchenden nach Vorarlberg im allgemeinen und zu den Illwerken in Parthennen im besonderen nachdrücklichst gewarnt."