Briefe ins Tullnerfeld - © ÖNB Blaha
Briefe ins Tullnerfeld - © ÖNB Blaha

Am 24. Mai 1945 nahm die Österreichische Post den Briefverkehr an der Franz-Josefs-Bahn und an der Westbahnstrecke wieder auf. Ganz allmählich wurde nach dem Ende des Krieges – das Deutsche Reich hatte am 8. Mai kapituliert – das öffentliche Leben reaktiviert. Zugelassen waren zunächst Briefe und Postkarten bis 20 Gramm. Für eine Postkarte im Fernverkehr (zum Beispiel nach St. Pölten) zahlte man sechs Reichspfenning, für einen Brief zwölf Rpf.