Felbertauern-Durchquerung - © ÖNB / Riel G.
Felbertauern-Durchquerung - © ÖNB / Riel G.

Es zählte bereits im 19. Jahrhundert zu einem schwierig zu überwindenden Hindernis – der Alpenzug zwischen Mittersill, Salzburg, und Matrei in Osttirol. Der als Tauern bezeichnete Alpenübergang stieg aufgrund der Besiedlung in seiner Bedeutung. Mit den Römern stieg bereits der Warenverkehr zwischen dem Tauerntal und dem Felbertal. Später wurde der Transport mit Pferden und Eseln zu einem wichtigen Einkommen für die Bauern beider Täler. Es gab zahlreiche Pläne von einer Eisenbahntrasse bis zu einer Großvenediger Hochalpenstraße.

Am 24. Juni 1967 war es dann soweit: Der 5,6 Kilometer lange Straßentunnel wurde eröffnet. Am nächsten Tag wurde im Beisein von Bundeskanzler Josef Klaus die Verkehrsfreigabe der Felbertauernstraße zwischen Salzburg und Osttirol gefeiert. Mit der wintersicheren Verbindung zwischen Mittersill und Matrei wurde Osttirol erstmals an den Norden angebunden. Insgesamt wurde an dem 36 Kilometer langen Verkehrsweg fünf Jahre gebaut.