Uraufführung von "Dantons Tod" - © ÖNB / Rübelt
Uraufführung von "Dantons Tod" - © ÖNB / Rübelt

Am 6. August 1947 wurde die Oper "Dantons Tod" von Gottfried von Einem bei den ersten "Salzburger Festspielen" nach dem Krieg uraufgeführt. Von Einem schrieb das Stück nach dem Drama von Georg Büchner, das Libretto verfasste Boris Blacher, gemeinsam mit Gottfried von Einem. Dirigent war Ferenc Fricsay. Die Oper spielt Ende des 18. Jahrhunderts in Paris, sie war nicht nur für die Gäste der "Salzburger Festspiele" ein großartiges Ereignis, sondern zugleich auch der internationale Durchbruch des Komponisten von Einem. Die Musik ging leicht ins Ohr, das Publikum am Domplatz war von dem originell zusammengestellten Orchester und dem Chor begeistert. Es gab drei Flöten, zwei Oboen, zwei Klarinetten, zwei Fagotte, vier Hörner, drei Trompeten, drei Posaunen, eine Basstuba, ein großes Schlagwerk mit Triangel, Becken, Militärtrommel, Tamburin, Rührtrommel und großer Trommel und Streicher. Von Einem war viele Jahre Mitglied des Direktoriums der "Salzburger Festspiele", er nannte sich selbst "Componist". Von Einem erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. den "Theodor-Körner-Preis", den "Preis der Stadt Wien für Musik", den "Großen österreichischen Staatspreis für Musik", wie auch das "Österreichische Ehrenzeichen für Wissenschaft und Kunst". Er war knapp 20 Jahre Mitglied der "Akademie der Künste Berlin". Von Einem starb am 12. Juli 1996 in Niederösterreich.