Die zweite Weltraumkonferenz der Vereinten Nationen, "Unispace II", startete am 9. August 1982 in der Wiener Hofburg. Parallel fand im Wiener Messepalast eine Weltraumausstellung unter dem Motto "Der Kosmos dient dem Menschen" mit Demonstrationen von Satellitenübertragungen statt. 25 Staaten und vier internationale Organisationen präsentierten im Messepalast ihre Beiträge zur Erforschung des Weltraums. Zu sehen war ein Modell des "Spacelab", des Weltraumlaboratoriums, das 1983 an Bord der Weltraumfähre "Columbia" mit dem in Österreich entwickelten "Weltraumfenster" und drei österreichischen Experimenten zum ersten Mal ins All aufgebrochen ist.

Vorsitzender des UNO-Weltraumkomitees war der spätere österreichische Außenminister Peter Jankowitsch (SPÖ).

Die erste Weltraumkonferenz fand 1968, ebenfalls in Wien, statt. Bei der Weltraumkonferenz steht jeweils die Erforschung und friedliche Nutzung des Weltraumes im Zentrum. Österreich spielt eine wichtige Rolle im "Komitee für die friedliche Nutzung des Weltraumes" (Comittee for the Peaceful Uses of Outer Space, COPUOS) der Vereinten Nationen, dessen Vorsitz es von 1957 bis 1996 führte. Das Weltraumbüro der Vereinten Nationen hat seit 1993 seinen Sitz bei den Vereinten Nationen in Wien. 1999 fand die UNO Weltraumkonferenz "UNISPACE III" ebenfalls in Wien statt. Im Jahre 2002 startete das Österreichische Weltraumprogramm, eine Initiative des Bundesministeriums für Verkehr, Innovation und Technologie, in weiterer Folge die Programme ASAP, ARTIST, TAKE-OFF sowie die Österreichische Nano-Initiative.