Der österreichische Schriftsteller Alexander Sacher-Masoch lebte und arbeitete in Wien. Anfangs war er hauptberuflich als Chemiker tätig, doch bereit in der Zwischenkriegszeit begann er mit dem Schreiben, als Journalist und als Schriftsteller. Nach dem Zweiten Weltkrieg begründete er gemeinsam mit Franz Theodor Csokor den "Österreichischen PEN-Club" – die heute älteste Schriftstellervereinigung. 1946 war er der erste Chefredakteur der von der KPÖ herausgegebenen Kulturzeitschrift "Österreichisches Tagebuch" – das später in "Wiener Tagebuch" umbenannt wurde. Er galt als kritischer Schreiber und setzte sich intensiv mit der Donaumonarchie und auch anderen zeitgeschichtlichen Ereignissen auseinander. Er ist Autor zahlreicher Romane wie "Die Parade", "Piplatsch träumt" oder "Die Ölgärten brennen". Er verfasste auch Gedichte und Dramen. Alexander Sacher-Masoch starb in der Lungenheilstätte auf der Baumgartnerhöhe und wurde am Grinzinger Friedhof begraben. Seine Witwe rief den "Alexander Sacher-Masoch-Preis" 1994 ins Leben, einen Literaturpreis für junge Autoren. Preisträger waren bereits u. a. Robert Menasse und Doreen Daume.