Uraufführung von "Rebecca" - © APAweb / Herbert P. Oczeret / picturedesk.com
Uraufführung von "Rebecca" - © APAweb / Herbert P. Oczeret / picturedesk.com

Mit dem Musical "Rebecca" gelang dem "Raimund Theater" in Wien eine Uraufführung, die zugleich ein internationaler Erfolg wurde. Das Stück von Sylvester Levay und Michael Kunze entstand nach dem Roman von Daphne du Maurier und spielt in den 30er Jahren. Die Geschichte wurde erstmals in den 40er-Jahren von Alfred Hitchcock mit Joa Fontaine und Laurence Olivier verfilmt.

"Rebecca" wurde nach einer kleinen Unterbrechung – für das Gastspiel "We will rock you" – bis Dezember 2008 gezeigt. Für die Regie zeichnete Opern- und Musiktheaterregisseurin Francesca Zambello verantwortlich. Aufgrund des großen Erfolges wurde es anschließend als Lizenzproduktion zwei Jahre auch im "Palladium Theater Stuttgart" gespielt wie auch 2011 in London. 2017 wurde es in der Burgruine Tecklenburg als Open Air aufgeführt. "Rebecca" ist eine tragische Liebesgeschichte zwischen Maxim, einem reichen Engländer und einer jungen Gesellschafterin mit dem Namen "Ich", die für eine Amerikanerin arbeitet. Nach der Heirat übersiedeln die beiden auf sein Anwesen Manderley in England. In ihrem neuen Leben wird sie jedoch ständig an seiner verstorbenen Ehefrau Rebecca gemessen. Vor allem Maxims Haushälterin Mrs. Danvers, spricht ständig von der "großartigen Rebecca". Dann erfuhr die junge Ehefrau die mysteriöse Wahrheit: Die wahre Todesursache von Rebecca wurde von Maxim vertuscht. Rebecca war todkrank und provozierte einen Streit mit Maxim, der sie stieß und dabei tötete.

Maxim wurde von Uwe Kröger gespielt, bekannt auch schon von dem Musical "Elisabeth", Wietske van Tongeren übernahm die Rolle seiner Frau, weiters waren Susan Rigvava-Dumas als Mrs. Danvers zu sehen wie auch Carin Filipcic, Carsten Lepper, Kerstin Ibald, André Bauer, Noberto Bertassi und Thomas Bayer.