EU-Kommissions-Vizepräsident Valdis Dombrovskis sprach von "Schadensbegrenzung", damit es zu einer "sanften Landung" für die EU komme. "Die bessere Lösung wäre aber, den Brexit-Vertrag zu unterzeichnen." Genau daran scheitert jedoch die britische Premierministerin, denn im Londoner Unterhaus ist keine Mehrheit für ihr Abkommen in Sicht. Seit May die Abstimmung auf Jänner verschoben hat und ein harter, ungeordneter Brexit immer wahrscheinlicher wird, laufen die Vorbereitungen dafür in Brüssel auf Hochtouren. Verhandlungen mit London gibt es über den No-Deal-Brexit nicht - jede Seite trifft für sich alleine Vorkehrungen.