London. Wie erwartet hat der britische Premierminister David Cameron am Freitagmorgen seinen Rücktritt für Oktober angekündigt. Er zog damit
die Konsequenzen aus seiner Niederlage beim EU-Referendum für einen
Brexit.

Die Verhandlungen, so Cameron, müssten mit einem neuen Premierminister starten. "Der Wille der britischen Wähler muss respektiert werden. Die ganze Welt hat zugesehen, wie wir diese Entscheidung gefällt haben und die britische Wirtschaft ist kräft. Nichts wird sich in der Reise- und Personenfreiheit ändern", sagte der Premierminister zu den Folgen des EU-Austritts Großbritanniens. Nach dem EU-Referendum komme es nun auf die Austrittsverhandlungen an.