Fachhochschulen (FH) haben eine Studienplatzfinanzierung, Unis haben ein Globalbudget. Nun soll mehr Durchlässigkeit zwischen Uni- und FH-Studien geschaffen werden. Was bedeutet das für die Uni-Budgets und -Fächer?

Jemand mit einem Bachelor-Abschluss an einer FH sollte sich leichter und unbürokratischer an einer Uni mit einem Master vertiefen können. Ich sehe hier weniger ein Geldflussthema, als ein Thema in der unterschiedlichen inhaltlichen Ausrichtung der Studien. Eine Informatik-Veranstaltung der FH ist inhaltlich anders als an einer Uni, zumal die FH unmittelbar für Berufsfelder ausbilden, während Uni-Studien eine längere Halbwertszeit des Wissens haben. Wir müssen diese Kluft überbrücken. Neben der Heranbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses haben Unis jedenfalls immer und überall auch für verschiedenste Arbeitsmärkte ausgebildet, auch international.