Es folgten auch Regulierungen der Banken, viele stöhnen da - zu Recht?

Weil das Aufgabe der Notenbanken ist, nur einen Satz dazu: Ich habe für die Bankdirektoren schon Verständnis, wenn sie mir Kiloweise Papier mit Regularien zeigen. Man will jetzt für die kleineren Banken einfachere Regeln schaffen. Wir müssen aufpassen, dass wir mit den Detailregeln nicht über das Ziel hinausschießen. Man könnte auch statt der vielen Regeln die Eigenkapitalanforderungen der Banken erhöhen, dafür spricht einiges.

Wie viele Stunden nahm ihr Amt als Nationalbankpräsident in Anspruch?

Es ist kein Fulltimejob. Ich habe ihn in den ersten beiden Jahren auch neben meinem Hauptberuf bei Böhler-Uddeholm gemacht. Es ist eine wichtige Tätigkeit, aber man kann sie mit anderen Tätigkeiten vereinbaren.

Haben Sie bereits Pläne für die Zeit ab September?

Nein, es war für mich eine hochinteressante Zeit in der Nationalbank, ich habe das zehn Jahre gemacht, ich habe sehr viel gelernt, man konnte mit der Erfahrung aus der Realwirtschaft einiges dazu beitragen. Ich bin in einem Alter, wo man dankbar ist, dass man so ein interessantes Leben gehabt hat, und ich habe noch genügend andere Funktionen, sodass sich keiner Sorgen machen muss, dass ich mich langweilen werde.