Der Videowettbewerb Future Challenge #europa4me stand seinem Thema entsprechend ganz im Zeichen der EU-Wahlen. 74 Schülergruppen aus ganz Österreich haben Videos zum Wettbewerb eingereicht. Zehn Videos haben es im öffentlichen Voting auf die Shortlist geschafft. Am 6. Juni werden die drei besten Videos der Jurywertung und der Favorit der Redaktion bei einer feierlichen Gala ausgezeichnet.  - © APAweb/dpa
Der Videowettbewerb Future Challenge #europa4me stand seinem Thema entsprechend ganz im Zeichen der EU-Wahlen. 74 Schülergruppen aus ganz Österreich haben Videos zum Wettbewerb eingereicht. Zehn Videos haben es im öffentlichen Voting auf die Shortlist geschafft. Am 6. Juni werden die drei besten Videos der Jurywertung und der Favorit der Redaktion bei einer feierlichen Gala ausgezeichnet.  - © APAweb/dpa
Alexander Eppler, Bildungsbeauftragter der WK Wien. - © privat
Alexander Eppler, Bildungsbeauftragter der WK Wien. - © privat

"Auch heuer haben sich wieder viele Schülerinnen und Schüler aus ganz Österreich Gedanken über die Zukunft gemacht: Welche Themen für sie wichtig sind und wie sie bei wichtigen Entscheidungen mitreden können. Die 74 Einreichungen haben auf vielfältige und kreative Art und Weise in kurzen Videospots gezeigt, warum es wichtig ist, an Wahlen generell und an Europawahlen im Speziellen teilzunehmen. Es zeigt aber auch auf, dass die Jugend keineswegs desinteressiert oder demotiviert ist, sondern ehrliches Interesse an politischer Mitgestaltung - und damit an ihrer Zukunft - hat. Das stimmt natürlich sehr optimistisch!" Alexander Eppler 

Paul Poet, Filmemacher und Kulturbotschafter von Creative Europe. - © privat
Paul Poet, Filmemacher und Kulturbotschafter von Creative Europe. - © privat

"Eine fatale Unbefindlichkeit unserer Zeit ist es zu glauben, die Gleichschaltung würde der Gesellschaft, ihren Zielen mehr Gewicht verleihen. Nein, es ist der Chor der Vielheit, der im Austausch befindlichen Unterschiedlichkeiten. Durch Reibung mit dem Anderen entstehen erst die zum Überleben notwendigen Träume, entsteht erst Zukunft. Die politische Idee eines geeinten Europa, diese große, wundervoll schizophrene Kultur-Symphonie, ist der Garant, dass dieser Druckkochtopf namens Menschheit diesem Erdenrund noch einiges bieten kann. Und umgekehrt." Paul Poet

Marijana Stoisits, Geschäfts führerin der Vienna Film Commission. - © Katrin Bruder
Marijana Stoisits, Geschäfts führerin der Vienna Film Commission. - © Katrin Bruder

Europa ist für mich eine unumstößliche Größe! Damit das in Zeiten, in denen der Nationalismus in Europa wieder erschreckende Blüten treibt, auch weiterhin so bleibt, ist es ein Gebot der Stunde, dass so viele Europäer und Europäerinnen wie möglich ihr Wahlrecht in Anspruch nehmen. Die Future Challenge ist daher eine begrüßenswerte Initiative, die hoffentlich auch die nachkommende Generation in großer Zahl zu den Urnen der Europa-Wahl 2019 führt." Marijana Stoisits

Benedikt Weingartner, Gründer der Diskussions-Plattform Europa:Dialog. - © Privat
Benedikt Weingartner, Gründer der Diskussions-Plattform Europa:Dialog. - © Privat

"Wenn ich mich frage, was Europa für mich ist. Wenn ich überlege, welche Chancen und Möglichkeiten mir Europa bietet. Wenn ich erfahre, wie konkret die EU in meiner Lebensrealität ist. Dann kann ich mich als BürgerIn dieser Union begreifen. Dann wird mir bewusst, dass ich die Zukunft Europas mitbestimmen kann. Die Videos begeistern mich. Sie machen deutlich: Wir sind Europa. Wir wählen unsere Zukunft. #diesmalwaehleich." Benedikt Weingartner