Alles für den User, nichts durch den User, lauet bekanntlich die josephinische Devise von Apple. Dementsprechend soll das iPhone Daten möglichst nur vermittels iTunes oder iPhoto austauschen. Wer wissen will, wo sie anschließend gespeichert sind, benötigt detektivische Fähigkeiten. Schnell mal ein paar Informationen auf eine SD Card zu spielen und in ein anderes Telefon laden, davon können iPhone-Besitzer nur träumen. Eine Verbindung zum Rest der digitalen Welt erlaubt ausschließlich der Dock Connector.

Die meisten iPhone-Anwender helfen sich mit Programmen, die ein Adhoc-Netzwerk errichten oder Daten über Clouds austauschen. Es geht aber auch einfacher. Das i-FlashDrive wird in den Dock Connector gesteckt, holt sich die gewünschten Dateien und spielt sie nei Bedarf über eine USB-Verbindung in ein anderes Gerät. Das etwa 17 Gramm leichte i-FlashDrive HD bietet dafür bis zu 64 GB Platz.

Verwaltet wird der zusätzliche Speicherplatz mit einer kostenlose App, die auch über den internen Speicher informiert. Für die Bedienung muss man nicht einmal einen Blick in die Anleitungen werfen, allerdings sollte man sich mit Geduld wappnen. Dass die Bytes nur tröpfchenweise fließen, liegt laut Hersteller an Apple. Das Backup des Adressbuchs ist in das Programm ebenso integriert wie eine Schnittstelle zum Cloudanbieter Dropbox.

App als Kommandozentrale - © Sanho
App als Kommandozentrale - © Sanho

Die App greift nicht nur auf die externen Dateien zu, sie spielt sie auch problemlos ab. Musikstücke, Fotos, Videos oder Texte werden in dem integrierten Viewer wiedergegeben. Alle Dateiformate, die das iPhone kennt, kennt das Programm ebenfalls.

Sobald man das i-FlashDrive via USB an ein anderes Gerät anschließt, verhält es sich wie ein normaler Stick. Der Datenaustausch zwischen i-Geräten erfolgt natürlich über den Dock Connector.

Nicht verschwiegen soll der Nachteil der Lösung bleiben: Der Preis ist heftig, somit Apple-kompatibel...