31. Juli: Mit XKeyscore wird ein Verwandter des Spähprogramms PRISM bekannt. Das Projekt verbinde ein weltweites Server-Netzwerk, das "fast alles aufzeichne, was ein Nutzer im Internet macht".

23. August: Spione spähen in eigener Sache: Mehrere NSA-Mitarbeiter hätten die Systeme dazu missbraucht, aktuelle oder frühere Geliebte zu überwachen, heißt es im "Wall Street Journal".

5. September: Die NSA unterwandert auch die Verschlüsselung von Daten, wie Medienberichte enthüllen. Der Abhördienst habe Schwachstellen in Verschlüsselungs-Verfahren eingeschleust.

14. Oktober: Die NSA sammele pro Jahr 250 Millionen Datensätze aus Adressbüchern von Internet-Nutzern, schreibt die "Washington Post".

23. Oktober: "Spiegel"-Informationen, dass der US-Geheimdienst ein Handy von Angela Merkel in Berlin abgehört habe, sorgen für ein politisches Erdbeben.

30. Oktober: Die NSA klinke sich in den Datenverkehr zwischen den Rechenzentren von Google und Yahoo ein, berichtet die "Washington Post". Die Internet-Riesen fangen an, den Verkehr zu verschlüsseln.

5. Dezember: Der US-Geheimdienst speichere die Aufenthaltsorte Hunderter Millionen Handy-Nutzer, schreibt die "Washington Post".

11. Dezember: Die NSA verfolge das Verhalten von Internet-Nutzern über Werkzeuge der Online-Werbebranche, schreibt "Washington Post".

27. Februar: Mit dem Programm "Optic Nerve" habe der GCHQ seit 2008 Standbilder von Gesprächen im Videochat-Dienst des Internet-Konzerns Yahoo aufgenommen, schreibt der "Guardian".

19. Mai: Die NSA zeichne alle Handy-Gespräche auf den Bahamas auf und speichere sie einen Monat lang, berichtet die Website "The Intercept", die auf Snowden-Papiere zugreifen kann.