Menlo Park. Aktivisten haben das Projekt von Facebook-Chef Mark Zuckerberg für einen kostenfreien Internetzugang in Entwicklungsländern kritisiert, weil es keinen echten Zugang zum Netz biete. Das Programm trägt den Namen "Internet.org" und soll Millionen Handynutzern in ärmeren Ländern den Weg ins Internet ebnen.

Sie können damit ausgewählte Webseiten kostenlos ansurfen. Dazu zählt auch Facebook. Erst kürzlich hatte Facebook die Regeln geändert: Nun können sich auch andere Webdienste für "Internet.org" bewerben.


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Internet.org
Internet.org in India
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Nicht neutral, nicht sicher

"Internet.org ist nicht neutral, nicht sicher und nicht das Internet", schreiben die Netzaktivisten der Electronic Frontier Foundation (EFF) auf ihrer Webseite. Ein kostenfreier Internetzugang könnte etwa mit einem begrenzten Freivolumen fürs Surfen geschaffen werden, mit dem Nutzer dann auf allen Webseiten gleichermaßen unterwegs sein können, schlugen sie vor. "Internet.org" ist auf die teilnehmenden Seiten begrenzt.