Wien. Für das Breitband-Förderprogramm "Backhaul" sind bei der österreichischen Forschungsförderungsgesellschaft FFG bis zum Ende der Einreichfrist per Ende März 102 Förderansuchen für Projekte in ganz Österreich eingelangt. 16 Unternehmen haben an der Ausschreibung teilgenommen und in Summe 85 Mio. Euro beantragt, teilte das Infrastrukturministerium am Mittwoch mit.

"Jedes Projekt wird jetzt rasch geprüft. Damit stellen wir sicher, dass unsere Breitband-Förderung schnell dort ankommt, wo sie gebraucht wird", so Infrastrukturminister Gerald Klug.

Für das Programm "Backhaul" standen in der aktuellen Ausschreibung 96 Millionen aus der Breitbandmilliarde des Infrastrukturministeriums zur Verfügung. Die nicht ausgeschöpften Mittel werden bei den kommenden Ausschreibungen wieder für den Breitband-Ausbau zur Verfügung gestellt. Die Förderansuchen werden in den kommenden Wochen durch die FFG formal geprüft. Danach erfolgt die inhaltliche Bewertung durch die unabhängige Bewertungsjury, die eine Förderempfehlung an den Infrastrukturminister abgibt.