Wien. Die Statistik Austria hat in einer aktuellen Erhebung die Verbreitung von Internetzugängen in heimischen Haushalten untersucht.

85 Prozent der österreichischen Haushalte waren 2016 mit einem Internetzugang ausgestattet. In 68 Prozent aller Haushalte waren feste Breitbandverbindungen (z.B. DSL, Kabel, Glasfaser) für den Internetzugang vorzufinden, in 59 Prozent aller Haushalte waren mobile Breitbandverbindungen über ein Mobilfunknetz (z.B. mit Modem am tragbaren Computer oder über Mobiltelefon mit 3G- oder 4G- Technologie, wie UMTS, HSDPA, 4G/LTE) in Verwendung.


Link-Tipps
Detaillierte EU-Ergebnisse zum Thema Informationsgesellschaft finden Sie auf der Website von Eurostat.

Detaillierte Ergebnisse sowie weitere Informationen zum Thema "IKT-Einsatz in Haushalten 2016", finden Sie hier.
wienerzeitung.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

EU-weite Untersuchungen

Diese Daten sind das Ergebnis einer Erhebung, die von Statistik Austria zum 15. Mal in Österreich durchgeführt wurde. Es konnten Daten von rund 3.500 Haushalten mit mindestens einem Haushaltsmitglied im Alter von 16 bis 74 Jahren und rund 4.900 Personen in dieser Altersgruppe hochgerechnet werden. Die Befragung der Haushalte und Personen wurde von April bis Juni 2016 durchgeführt. Berichtszeitraum für die Haushalte war der Befragungszeitpunkt, für Personen die letzten drei bzw. zwölf Monate vor dem Befragungszeitpunkt. Durch eine Verordnung, die EU Mitgliedsländer verpflichtet Daten zu diesem Thema zu liefern und die Verwendung eines einheitlichen Fragebogens ist es möglich, die Ergebnisse dieser Erhebung innerhalb der EU zu vergleichen. Diese Ergebnisse über den IKT-Einsatz in Haushalten 2016 auf EU-Ebene werden für Ende des Jahres 2016 erwartet.

Etwa drei Viertel (76%) aller internetnutzenden Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren wissen, dass Cookies verwendet werden, um das Internetverhalten aufzuzeichnen. Mehr als die Hälfte (52%) dieser Personen hat die Einstellungen ihres Internetbrowsers bewusst geändert, um gespeicherte Cookies zu reduzieren oder zu verhindern. 82% der Internetnutzerinnen und -nutzer surfen mit einem Mobiltelefon im Internet. Fast zwei Drittel (65%) der User schauen kostenfreie Videos im Internet an. Das ergab eine Erhebung von Statistik Austria über den Einsatz von Informations- und Kommunikationstechnologien (IKT) in Haushalten.

76 Prozent der Internetnutzerinnen und -nutzer wissen, was Cookies sind

Drei Viertel der Personen im Alter von 16 bis 74 Jahren, die das Internet in den vergangenen zwölf Monaten genutzt haben, wissen, dass Cookies vom Webbrowser abgespeicherte Textdateien sind, die das Internetverhalten aufzeichnen können. Nach Altersgruppen betrachtet, liegt hier der höchste Anteil bei den 35- bis 44-Jährigen (81%), gefolgt von den 25- bis 34-Jährigen (78%). Unabhängig vom Alter liegt der Anteil der Internutzer, die wissen, was Cookies sind, deutlich über jenem der Internetnutzerinnen (Internetnutzer: 79%; Internetnutzerinnen: 73%; siehe Tabelle 1).