Um die Anzahl der Cookies zu reduzieren oder deren Erstellung zu verhindern, können die Einstellungen des Internetbrowsers geändert werden. Mehr als die Hälfte jener Personen, die wissen, was Cookies sind, haben von dieser Option Gebrauch gemacht (52%). Die größten Anteile an Personen, die die Einstellungen ihres Browsers dahingehend geändert haben, findet man bei den unter 45-Jährigen: In der Gruppe der 35- bis 44-Jährigen haben 61% die Einstellungen geändert, bei den 25- bis 34-Jährigen waren es 58% und bei den 16- bis 24-Jährigen 59%. Einen geschlechtsspezifischen Unterschied findet man in allen Altersgruppen.

80% der Personen, die das Internet in den vergangenen zwölf Monaten genutzt haben, haben persönliche Informationen, wie z. B. Informationen zur Person, Kontaktdaten, Zahlungsinformationen und Fotos, über das Internet weitergegeben. In den Altersgruppen der 16- bis 24-Jährigen, 25- bis 34-Jährigen und 35- bis 44-Jährigen sind die Anteile am höchsten (92%; 90%; 84%). Ab der Altersgruppe der 45- bis 54-Jährigen sinkt der Anteil auf unter 75%. Was die Angabe von persönlichen Informationen betrifft, gibt es einen geringfügigen geschlechtsspezifischen Unterschied (Männer: 81%; Frauen: 78%). Bei den Jüngeren (16- bis 24-Jährigen) liegt der Anteil der Frauen, die persönliche Informationen preisgeben, leicht über jenem der Männer (Frauen: 94%; Männer: 90%).

Es gibt verschiedene Arten, den Zugang zu persönlichen Informationen über Internet zu steuern: 56% der Internetnutzerinnen und -nutzer gaben an, keine Zustimmung zur Nutzung persönlicher Informationen für Werbezwecke zu geben. 54% überprüfen, ob die dafür genutzte Website sicher ist. 53% schränken den Zugriff auf ihr Profil oder ihre Daten auf sozialen Netzwerken ein, ebenso etwas mehr als die Hälfte den Zugriff auf den derzeitigen Standort (52%). Bevor persönliche Daten freigegeben werden, lesen 45% die Datenschutzrichtlinien durch. Nur 16% gaben an, bei Websites oder Suchmaschinen nachzufragen, ob ihre persönlichen Informationen aktualisiert oder gelöscht werden können.
Internetsurfen am liebsten am Mobiltelefon

82% der Personen, die das Internet in den vergangenen drei Monaten genutzt haben, verwendeten hierfür ein Mobiltelefon. Der Anteil der Internetnutzerinnen und -nutzer, die ein Handy zum Surfen genutzt haben, ist bei den Jüngeren am höchsten und sinkt mit steigendem Alter. Während fast alle 16- bis 34-Jährigen über ein solches Gerät ins Netz einsteigen (97%), beträgt der Anteil bei den 55- bis 64-Jährigen 59% und bei den 65- bis 74-Jährigen 47%. Ein geschlechtsspezifischer Unterschied ist bei der Internetnutzung über Mobiltelefone nicht feststellbar (Männer: 82%; Frauen: 81%).

69% der Internetnutzerinnen und -nutzer haben einen Laptop oder Netbook zum Surfen verwendet. Auch hier weisen die 16- bis 24-Jährigen mit 80% den höchsten Anteil auf, in Bezug auf die Internetnutzung über einen Laptop ist der Unterschied zwischen der jüngsten und ältesten Altersgruppe dennoch geringer als bei der Nutzung über ein Mobiltelefon.