Wien. "Rund 2.600 Milliarden Euro oder 2,6 Billionen Euro: Das ist der kumulierte Marktwert jener Unternehmen, deren Vertreter am Darwin’s Circle in Wien teilnehmen werden. Das entspricht mehr als 33 Bundeshaushalten Österreichs und mehr als 30 Mal der Marktkapitalisierung aller ATX-Werte." Mit diesen Worten präsentierte Nikolaus Pelinka das Programm der neuen Digitalkonferenz "Darwin's Circle" in Wien.

Die Veranstaltung, die am 28. September im Wiener Haus der Industrie stattfinden wird, bietet  insgesamt 24 Programmpunkten – davon 11 Diskussionen, 10 Keynotes und 3 Fireside-Chats.  Der internationale Fokus der Konferenz wird durch die Zusammensetzung der Teilnehmer unterstrichen: 40 der 55 Speaker sind Vertreter internationaler Institutionen und Unternehmen. Beinahe sämtliche relevanten Digital-Unternehmen wie Facebook, Alphabet, Alibaba, Palantir, Airbnb, BMW oder IBM sind auf den Panels der Konferenz vertreten.


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Alle Details und den genauen Programmablauf, sowie Hintergründe finden Sie unter Darwin’s Circle
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Der durchgeplante Programmablauf. Ohne Pausen, dafür mit viel internationalen Speakern. - © Foto: Gregor Kucera
Der durchgeplante Programmablauf. Ohne Pausen, dafür mit viel internationalen Speakern. - © Foto: Gregor Kucera

Der Ablauf

Die Konferenz wird am 27. September mit einer Magenta Night von T-Mobile eingeleitet und wird sich am 28. September über den ganzen Tag ziehen. Nach der Begrüßung durch den "Hausherrn" IV-Präsidenten Georg Kapsch wird Bundeskanzler Christian Kern mit Palantir-CEO Alexander Karp über "Ethik & Verantwortung in der digitalen Welt" diskutieren.

Ein Highlight gleich zur Eröffnung: Bundeskanzler Christian Kern mit Palantir-Gründer Alexander Karp. - © Foto: Gregor Kucera
Ein Highlight gleich zur Eröffnung: Bundeskanzler Christian Kern mit Palantir-Gründer Alexander Karp. - © Foto: Gregor Kucera

Terry von Bibra, Europa-Chef von Alibaba wird anschließend über große E-Commerce-Trends in China sprechen bevor es in eine Panel-Diskussion zum Thema "the new era of commerce" geht. Der ehemalige deutsche Wirtschafts- und Verteidigungsminister Karl-Theodor zu Guttenberg wird über Kultur, Grenzen und Technik sprechen. Über den Tag verteilt gibt es weitere Panels und Keynotes von internationalen Experten und österreichischen Stakeholdern zu Themen wie IoT, AI, Robotics, Mobility, the industrial revolution oder smart cities.

Am Nachmittag werden außerdem unter anderem Andreas Briese (YouTube), Kai Diekmann (ehemaliger BILD-Chefredakteur) und Journalistenlegende Jeff Jarvis mit Alexander Wrabetz (ORF) über die Herausforderungen und Chancen der Digitalisierung für die Medienbranche diskutieren.

Ausklingen wird der Tag mit einer ORF FM4 Night bei der die Teilnehmer der Konferenz mit Vertretern österreichischer Start-Ups zusammenkommen und sich vernetzen können.

Von eingeladenen Speakern und dem kuratierten Publikum

Insgesamt sind im Haus der Industrie nur 260 Sitzplätze - daher BesucherInnen, möglich - eine Herausforderung für die Organisatoren, aber auch eine Möglichkeit für eine interessante Einladungspolitik. Im Gegensatz zu anderen Konferenzen versuchen die Verantwortlichen bei "Darwin's Circle" auch ein kuratiertes Publikum zu schaffen. Daher Karten wurden zunächst an Top-Influencer angeboten beziehungsweise konnten sich potenzielle Teilnehmer für Karten bewerben.

Bei 55 Speakern sind somit nur mehr 205 Plätze für BesucherInnen gegeben. "Diese Ratio kann sonst keine Konferenz bieten", so Pelinka. Auch ein kleiner Blick in die Zukunft wurde bei der Präsentation gegeben. Es soll ein jährlicher Fixpunkt in der Digitalkonferenzwelt geschaffen werden. Man darf also gespannt sein, ob dies gelingt.