Wien. Die A1 Telekom Austria hat auf die gegen sie eingebrachte Anzeige bei der Datenschutzbehörde wegen nicht fristgerecht gelöschter Kunden-Verbindungsdaten umgehend reagiert. Man habe die beanstandeten Daten aus allen operativen Systemen gelöscht, auf einen externen Datenträger übertragen und in einen Tresor gesperrt, erklärte eine Sprecherin am Donnerstag zur APA.

Die Anzeige der Datenschutzbehörde habe man mittlerweile erhalten und nun zwei Wochen Zeit für eine Stellungnahme, erklärte die Sprecherin. "Wir bedauern die nicht fristgerechte Löschung dieser Daten außerordentlich und haben nach derzeitigem Wissensstand nun alle notwendigen Schritte eingeleitet", heißt es in einer schriftlichen Stellungnahme der A1.

Grundsätzlich würden in allen operativen Systemen die Daten innerhalb der gesetzlichen Frist automatisch gelöscht. Nur bei Einsprüchen würden die relevanten Daten in eine andere Datenbank übertragen und länger aufbewahrt. Auch aus dieser Datenbank habe man die betreffenden Daten nun gelöscht, "mit dem Ziel, einen ordnungsgemäßen und gesetzeskonformen Zustand zu erlangen".

Kopien der Kundendaten habe man der internen Revision übergeben, wo sie versperrt aufbewahrt würden für den Fall, dass sie im laufenden Verfahren von der Behörde benötigt werden.