Moskau. Russland ist nach Regierungsangaben während der einmonatigen Fußball-Weltmeisterschaft das Ziel von knapp 25 Millionen Cyberattacken gewesen. Ziel der Angriffe waren die Informationsstrukturen des Landes, die in Verbindung mit der WM standen, teilte der Kreml am Montag mit. Über die Herkunft der Angriffe, die durchweg abgewehrt worden seien, gab es zunächst keine Angaben.

Staatschef Wladimir Putin hatte demnach die russischen Sicherheitsdienste bereits am Sonntag informiert. Der Kreml veröffentlichte die Äußerung Putins bei den Sicherheitsdiensten am Montag. Um welche Art von Angriffen es sich handelte, blieb ebenfalls offen.

Putin bezeichnete die mutmaßliche Abwehr der Angriffe als "Erfolg", für den "alle unsere Kräfte" verwendet worden seien. Die WM war am Sonntag mit dem Finalsieg Frankreichs gegen Kroatien in Moskau zu Ende gegangen.