Die Nobelpreise gelten als wichtigste Auszeichnungen der Welt. Seit 1901 werden sie in Stockholm und Oslo verkündet und vergeben.

Einige Zahlen zu den Preisen:

31.587.202 Schwedische Kronen hinterließ Dynamit-Erfinder Alfred Nobel 1896 mit seinem Testament. Die ersten Preisträger erhielten 1901 jeweils 150.782 Kronen, heute sind es in jeder Kategorie 9 Millionen Kronen (8,2 Millionen Euro) - das entspricht heute in etwa dem Wert des ursprünglichen Preisgeldes.

947 Auserwählte und 28 Organisationen haben bisher den Nobelpreis in den Kategorien Medizin, Physik, Chemie, Literatur, Frieden und Wirtschaftswissenschaften erhalten. Der Wirtschaftsnobelpreis ist zwar kein offizieller Nobelpreis, wird meist aber dazugerechnet. Vier Persönlichkeiten sowie das UN-Flüchtlingswerk (UNHCR) wurden bereits zweimal, das Internationale Komitee vom Roten Kreuz (ICRC) sogar dreimal geehrt.

97 Jahre alt war der bisher älteste Preisträger, John B. Goodenough, als er 2019 den Chemienobelpreis erhielt.

17 Jahre alt war die jünste Preisträgerin, Malala Yousafzai, die 2014 den Friedensnobelpreis erhielt.

58 Mal wurden bisher Frauen mit Nobelpreisen geehrt, darunter zweimal Marie Curie.


Links

Weitere Daten und Fakten zum Nobelpreis auf der Website

wienerzeitung.at ist nicht verantwortlich für die Inhalte externer Internetseiten.

49 Mal gab es - gezählt in allen Kategorien zusammen - keinen Nobelpreis, vor allem in Kriegs- und Krisenjahren. Am häufigsten wurde der Friedenspreis ausgesetzt, 2018 war es wegen eines Skandals bei der Schwedischen Akademie der Literaturpreis. Er wird heuer nachgeholt.

17 Jahre war die jüngste Preisträgerin Malala Yousafzai alt, als sie 2014 den Friedensnobelpreis erhielt.

14 Mal teilten sich Familienmitglieder einen Preis. Besonders erfolgreich war die Familie Curie.

21 Österreicher haben bis heute einen Nobelpreis gewonnen.

13 deutschsprachige Autoren erhielten den Literaturnobelpreis.

3 Friedensnobelpreisträger saßen am Tag der Bekanntgabe im Gefängnis: Carl von Ossietzky, Aung San Suu Kyi und Liu Xiaobo.

4 Preisträger waren gezwungen, Nobelpreise abzulehnen. Adolf Hitler untersagte den Chemikern Richard Kuhn und Adolf Butenandt sowie dem Mediziner Gerhard Domagk die Annahme. Die Sowjetunion sagte für den Autor Boris Pasternak ab.

2 Preisträger lehnten den Nobelpreis aus eigenen Stücken ab: Jean Paul Sartre 1964, der aus Prinzip keine Ehrungen akzeptierte, und Le Duc Tho, der 1973 zusammen mit Henry Kissinger für die Aushandlung des Vietnam-Friedens ausgezeichnet werden sollte. (apa, dpa)