Taylor Wessing. In diesem Jahr ist es so weit: Spätestens Ende 2021 muss die Whistleblowing Richtlinie der Europäischen Union in nationales Recht umgesetzt sein. Sie besagt unter anderem, dass sämtliche Unternehmen mit mehr als 50 Mitarbeitern künftig über ein internes Meldesystem für Whistleblower verfügen müssen. Damit sind in Österreich unzählige Unternehmen betroffen. Doch was genau bedeutet es, die Richtlinie im Unternehmen umzusetzen? Welche konkreten Schritte müssen gesetzt und was darüber hinaus beachtet werden? Die neue Quick-Info "EU-Whistleblower-Richtlinie kompakt - Basics für Ihre Umsetzung", herausgegeben von den beiden Taylor-Wessing-Partnern Martin Eckel und Wolfgang Kapek, soll eine erste Unterstützung bieten.

Baker McKenzie. Die international tätige Anwaltskanzlei Baker McKenzie berät den Kärntner Energieerzeuger Kelag bei einer Kraftwerksübernahme. Kelag erwirbt vom deutschen RWE-Konzern zwölf Kleinwasserkraftwerke in Frankreich sowie Anteile an sieben Kleinwasserkraftwerken und sechs Windkraftanlagen in Portugal. Die Kelag baut damit ihre Position im Bereich erneuerbare Energien und als Kompetenzzentrum für Wasserkraft weiter aus. Die Kaufverträge wurden im Dezember 2020 unterschrieben, die Umsetzung erfolgt im Laufe des Jahres 2021. Über den Kaufpreis wurde Stillschweigen vereinbart. Die Kelag plant, in Frankreich und Portugal auch weiter zu wachsen. Baker McKenzie berät die Kelag bei der gesamten Transaktion. Das internationale Team unter der Leitung der österreichischen Partnerin Eva-Maria Ségur-Cabanac besteht aus Juristen in Wien, Berlin und Paris. Für Portugal zog man die lokale Kanzlei Abreu Advogados hinzu.

DLA Piper. Die globale Wirtschaftsanwaltskanzlei DLA Piper hat ihren jährlichen DSGVO-Report veröffentlicht. Seit 28. Jänner 2020 wurden in Europa Geldbußen in der Höhe von 158,5 Millionen Euro verhängt. Das bedeutet einen Anstieg um 39 Prozent im Vergleich zu den ersten 20 Monaten seit Anwendung der DSGVO. Österreich meldete 2.513 Datenschutzverletzungen, die den Aufsichtsbehörden bekannt wurden, und belegte damit in der Umfrage insgesamt Rang 14.