Schönherr. Schönherr hat das Wiener Krypto-Fintech-Unternehmen Bitpanda bei der Durchführung eines Investments in der Höhe von 143 Millionen Euro rechtlich beraten. Durch dieses Investment steigt die Bewertung des Unternehmens auf rund 1,2 Milliarden US-Dollar, und Bitpanda wird zum ersten "Unicorn" (Unternehmen mit einer Bewertung von mehr als einer Milliarde US-Dollar) der österreichischen Start-up-Szene. Die neuerliche Finanzierungsrunde wurde von Valar Ventures (Peter Thiel) angeführt. Auch DST Global stieg als Investor ein. Das Schönherr-Team wurde von Thomas Kulnigg (Partner) geleitet und bestand zudem aus Andreas Lengger (Rechtsanwalt), Dominik Tyrybon (Associate) und Volker Weiss (Partner).

Cerha Hempel. Cerha Hempel lud zur virtuellen Gründerlounge: Im ersten von vier Workshops am 12. März 2021 referierten unter der Federführung von Cerha Hempel Partner Thomas Trettnak (Corporate M&A / Restructuring), Irmgard Nemec (IP) und Florian Wünscher (Corporate M&A) zum Thema "Legal-ABC für Start-ups. Gründungsformen und Schutz von IP und Know-How". Neben zentralen Fragen der Rechtsformwahl wurde dabei auch die Bedeutung der Bereiche IP und Know-how-Schutz diskutiert. Die Gründerlounge ist eine vierteilige, kostenlose Workshop-Reihe für Gründer und Start-ups. Expertinnen und Experten von BDO Austria und Cerha Hempel Rechtsanwälte GmbH stellen dabei im Rahmen der gemeinsam mit der Avco ins Leben gerufenen Reihe ihr Wissen über unterschiedliche Gründungsschwerpunkte zur Verfügung. So werden etwa Gründerinnen und Gründer bei Fragen der optimalen Rechtsformwahl, steuerlichen Ausgestaltung, Finanzierung, Erstellung eines einwandfreien Businessplans sowie zum allgemeinen Vertragsrecht begleitet. Weiteres Ziel der Reihe ist es, die Berührungsängste zu Beraterinnen und Rechtsanwälten im Start-up- und Venture-Capital-Bereich abzubauen und diese frühzeitig einzubinden, um Fehler in der Gründungsphase zu vermeiden. Die Termine zu den nächsten Veranstaltungen der Gründerlounge finden Sie hier: https://avco.at/die-gruenderlounge-2021/.

Legal-Tech-Center an WU Wien. Welchen Einfluss hat die Digitalisierung auf den Rechtsbereich? Was bringt die Einbindung neuester Technologien wie Artificial Intelligence, Blockchain und Machine Learning in der Rechtsanwendung (kurz: "Legal Technology" oder "Legal Tech") an Veränderungen der Arbeitswelt von Juristen mit sich - an Gerichten, in Kanzleien, Unternehmen und bei der öffentlichen Hand? Was verändert sich durch den Einsatz solcher Technologien für die Bürgerinnen und Bürger beim Zugang zum Recht? Und: Was bedeutet das in einem europäischen Kontext? Fragestellungen wie diesen widmet sich ab 10. März 2021 das neu gegründete Legal Tech Center der Wirtschaftsuniversität Wien (www.wu.ac.at/ltc). Christoph Krönke, Professor für Öffentliches Recht, insbesondere Öffentliches Wirtschaftsrecht und Recht der Digitalisierung, an der WU und Sophie Martinetz, Managing Partnerin von Future-Law, sind die beiden Gründungsdirektoren. "Legal Technology ist nicht nur Zukunftsmusik, sondern kann die Rechtsanwendung schon heute auf eine neue Evolutionsstufe heben", sagt Krönke. Es brauche aber einen robusten rechtlichen Rahmen, der den Chancen und Risiken von Legal Tech gleichermaßen Rechnung trage. Martinetz zufolge sei es eine Querschnittsmaterie, die gerade an die WU aufgrund der Vielfalt an Expertisen von der Informatik zur Organisationsentwicklung bis hin zur Juristerei gut passe.