Baker McKenzie. Claudia Fochtmann-Tischler (33) verstärkt als Counsel die Corporate/M&A-Praxis von Baker McKenzie mit Wirkung vom 1. Juni 2021. Die Gesellschaftsrechtsexpertin wechselt von Binder Grösswang ins Wiener Büro von Baker McKenzie. Fochtmann-Tischler verfügt über umfangreiche und langjährige Expertise bei der Beratung nationaler und internationaler Mandanten bei M&A-Transaktionen und komplexen nationalen und grenzüberschreitenden Umstrukturierungen. Darüber hinaus berät sie nationale und internationale Mandanten in allen Fragen des Unternehmens- und Gesellschaftsrechts, Joint-Venture Transaktionen und Ausgliederungen und ist auch an der Schnittstelle zum Bankenaufsichtsrecht tätig. In jüngerer Zeit hat Fochtmann-Tischler unter anderem eine heterogene Verkäufergruppe beim Verkauf von 100 Prozent der Anteile an einer Kapitalanlagegesellschaft sowie eine österreichische Bank bei einem komplexen Carve-Out und einer grenzüberschreitenden Verschmelzung mit einem Zahlungsdienstleister mit Sitz im EU-Ausland beraten.

PHH Rechtsanwälte. PHH Rechtsanwälte beriet Vertiseit AB beim Kauf der Grassfish Marketing Technologies GmbH um 13,5 Millionen Euro. Durch die Teilung des Kaufpreises in Barzahlung und Aktienausgabe an das Grassfish-Management bleiben Roland Grassberger und Alexander Korte als Miteigentürmer und Mitglieder der Vertiseit-Konzernleitung an Board. Vertiseit ist, zusammen mit der hundertprozentigen Tochtergesellschaft Dise, ein schwedisches Retail-Tech-Unternehmen mit dem Ziel, weltweit führend im Bereich Digital In-Store zu werden. Zur Wachstumsstrategie gehören auch wertsteigernde Akquisitionen. Das 2005 gegründete Plattformunternehmen Grassfish ist für diese Pläne idealer Partner, weist es doch globale Verträge, eine stabile Kundenstruktur und ein kontinuierliches Wachstum auf. Zusammen mit Grassfish hat die neue Gruppe 120 Mitarbeiter mit lokaler Präsenz in Deutschland, Österreich, Großbritannien und Schweden sowie mehr als 100.000 aktive Lizenzen. Ein PHH-Team um Rainer Kaspar und Philip Rosenauer leitete die Transaktion für Vertiseit.

Brandl Talos. Das Fintech-Unternehmen Riddle&Code FinTech Solutions ist bei der österreichischen Finanzmarktaufsichtsbehörde erfolgreich als "Dienstleister für virtuelle Währungen" zugelassen worden. Damit hat das Unternehmen als eines der ersten Unternehmen die entsprechende Berechtigung in Österreich erhalten. Riddle&Code FinTech Solutions verfolgt das Ziel, das Tokenisieren industrieller Dienstleistungen voranzutreiben, wobei derzeit unklare regulatorische Vorgaben ein genaues Abgrenzen der zu erfüllenden Anforderungen schwierig machen.