PHH Rechtsanwälte. PHH Rechtsanwälte hat die Gesellschafter der HPS Holding, ein Spezialist für Turnkey-Freizeit- und Spielkonzepte, bei der Veräußerung ihrer Beteiligungen an fünf Tochtergesellschaften in Österreich, Deutschland und der Slowakei beraten. Käufer ist die schwedische Global Leisure Group, die damit ihre Position als globaler Marktführer für Freizeitkonzepte stärkt. Bei PHH leiteten Rainer Kaspar (Partner) und Matthias Fucik (Rechtsanwalt) die länderübergreifende Transaktion. Deren Team war für die gesamte Transaktionsabwicklung inklusive der Erstellung des Master Share Purchase Agreements zuständig.

DLA Piper. DLA Piper hat den schwedischen Investor Polhem Infra bei der Übernahme von Telia Carrier beraten. Die verbindliche Vereinbarung zur Übernahme wurde vor Kurzem unterzeichnet. Telia Carrier ist ein weltweit führender Anbieter von Backbone-Konnektivität. Mit der Übernahme wird Polhem Infra über Telia Carrier mehr als 74.000 Kilometer Glasfasernetz mit 320 Standorten in der Welt besitzen und betreiben. Österreich ist ebenfalls davon betroffen, wo Telia Carrier wesentliche Telekom-Infrastruktur besitzt und managt. Die Übernahme beinhaltet auch eine Vereinbarung über eine strategische Partnerschaft, durch die Telia Carrier und Telia Company weiterhin beim Anbot von Dienstleistungen und Entwicklung neuer Lösungen für Kunden zusammenarbeiten werden. DLA Piper Anwälte aus 34 Ländern bildeten das länderübergreifende Beratungsteam. In Österreich waren die Partner Sabine Fehringer (Telecom Regulatory), Maria Doralt und Senior Associate Christoph Schimmer (Corporate) sowie Christoph Urbanek (Finance) involviert. Die internationale Leitung hatten die Stockholmer Partner Anders Malmström und Petros Vardanian übernommen.

Schönherr. Schönherr hat die Credendo-Gruppe bei der grenzüberschreitenden Verschmelzung ihrer österreichischen Aktiengesellschaft in eine belgische Konzerngesellschaft beraten. Durch die Transaktion baut Credendo ihre Spezialisierung als Anbieterin von Garantien und spezialisierten Warenkreditversicherungen, Excess-of-Loss- und Top-Up-Deckungen sowie Single-Risk-Policen weiter aus. Diese komplexe Reorganisation des österreichischen Unternehmens von Credendo erforderte Expertise aus verschiedenen Rechtsbereichen und damit die Koordination mehrerer Schönherr-Teams, insbesondere gesellschafts-, steuer-, aufsichts- und arbeitsrechtlicher Art: Unter anderem war die Wegzugsbesteuerung in Bezug auf die verbleibende Niederlassung der übernehmenden belgischen Gesellschaft besonders zu beachten, ebenso wie die Abspaltung der bestehenden Schweizer Niederlassung und die Führung der aufsichtsrechtlichen Verfahren in mehreren CEE-Ländern. Credendo ist eine der größten europäischen Kreditversicherungsgruppen mit Hauptsitz in Belgien und Standorten in 14 Ländern. Das beratende Schönherr-Team wurde von Roman Perner (Partner) und Michael Marschall (Rechtsanwalt) geleitet.