Brandl Talos. Adrian Zuschmann, bisher Senior Associate, verstärkt ab sofort als Rechtsanwalt das Team von Brandl-Talos-Partner Roman Rericha in den Bereichen Transaktionen, Venture Capital und Start-ups. Zuschmann studierte Rechtswissenschaften an der Universität Wien und absolvierte das Master-Studium Law & Finance an der Queen Mary Universität in London. Zuvor war er in einer renommierten Wirtschaftskanzlei in Wien tätig. Seit September 2020 ist er Teil des Teams von Brandl Talos.

DLA Piper. Die globale Anwaltskanzlei DLA Piper hat den globalen Chip-Hersteller Qualcomm beim Erwerb des Salzburger AR-Entwicklers Wikitude GmbH beraten. Qualcomm hat das 2009 gegründete Augmented Reality (AR)-Unternehmen Wikitude zu 100 Prozent übernommen. Rechtlich gesehen besonders herausfordernd war laut DLA Piper, den Deal so vorzubereiten, dass eine rasche Integration in den globalen Qualcomm Konzern möglich wurde. Qualcomm Incorporated ist ein Halbleiterhersteller und Anbieter von Produkten für Mobilfunkkommunikation mit Sitz in San Diego, Kalifornien. Mit 41.000 Mitarbeitern und einem Jahresumsatz von 23,5 Milliarden US-Dollar zählt es zu den größten Chip-Herstellern der Welt. Das Salzburger Unternehmen Wikitude wurde 2009 gegründet und ist auf die Entwicklung von Augmented Reality (AR)-Lösungen spezialisiert. Das DLA-Piper-Beratungsteam wurde von Partner und Head of Corporate Christoph Mager geleitet. Wikitude wurde von KPMG Legal beraten.

Umfrage zum Thema Legal Tech. Gemeinsam mit Lexis Nexis und XPERT Business Solutions hat sich Future-Law, eine unabhängige Plattform für die Digitalisierung der Rechtsbranche, gefragt, wie das Thema Digital Leadership in Kanzleien und Unternehmen gelebt wird. In ihrer Umfrage wurde evaluiert, wie das "Neue Arbeiten" im Post-Corona-Arbeitsalltag aussehen könnte. Insgesamt beteiligten sich 123 Befragte an der Umfrage. Die wichtigsten Ergebnisse: Einer digitalisierten Zukunft scheint ein Großteil positiv entgegenzublicken. Eine deutlich überwiegende Mehrheit gab an, dass sich sowohl Arbeitsweise (juristische und nicht-juristische), Geschäftsentwicklung, Kostensituation, Gehalt und Verfügbarkeit von Arbeitsplätzen positiv bzw. weder positiv noch negativ auswirken werden. Gefahren sehen die meisten in den Bereichen Cyber-Kriminalität und Datenschutz (je 57 Prozent), in fehlendem Know-how und (47 Prozent) und steigenden Kosten bzw. hohen Investitionskosten (32 Prozent).