Praxishandbuch UN-Kaufrecht. Das UN-Kaufrecht bietet eine einheitliche Rechtsgrundlage für den internationalen Warenkauf. Das führt zu mehr Planungssicherheit, kann Transaktionskosten beträchtlich senken und trägt zur Rechtssicherheit der Parteien bei. Es wird von sämtlichen Industrie- und Handelsnationen anerkannt. In Zeiten zunehmender Globalisierung ist die praktische Bedeutung des UN-Kaufrechts evident und wird weiter zunehmen. Es bestehen signifikante Unterschiede zum österreichischen Zivilrecht. Der österreichische Wirtschaftsanwalt und in England & Wales zugelassener UK-Solicitor Anton Fischer, der auch Kolumnist der "Wiener Zeitung" ist, hat nun zu diesem Thema das "Praxishandbuch UN-Kaufrecht" verfasst. In diesem werden die zentralen Bestimmungen des UN-Kaufrechts und die wesentlichsten Unterschiede zum ABGB praxisorientiert und kompakt dargestellt. Es ist vor Kurzem im Facultas Verlag erschienen, hat 284 Seiten und kostet 48 Euro (ISBN: 978-3-7089-2123-5).

Windparkprojekt. Die international tätige Wirtschaftsrechtskanzlei Eisenberger + Herzog hat die Wien Energie beim Erwerb der verbleibenden 51 Prozent der Anteile an den österreichischen Windparks Pongratzer Kogel, Herrenstein (beide in der Steiermark) sowie Zagersdorf (Burgenland) vom Wind- und Solarparkbetreiber Encavis AG beraten. Wien Energie war im Dezember 2020 mit 49 Prozent an den jeweiligen Projektgesellschaften eingestiegen und wurde auch damals von E+H vertreten. Die drei Windparks erzeugen insgesamt 36,2 Megawatt. Gleichzeitig reduzieren sie den CO2-Ausstoß der eigenen Energieerzeugung um rund 14.500 Tonnen pro Jahr. Durch die komplette Übernahme kann die Wien Energie nun ihr Gesamtportfolio um (durchgerechnet) weitere 18 Megawatt steigern. Das Energieprojekt wurde seitens E+H unter der Federführung von Marco Steiner und Christoph Lejsek begleitet. Die deutsche Encavis AG wurde von Taylor Wessing unter der Leitung der beiden Partner Philip Hoflehner und Peter Solt beraten. Als einer der führenden unabhängigen Stromerzeuger erwirbt und betreibt Encavis Solarparks und (Onshore-)Windparks in zehn Ländern Europas.

Cerha Hempel. Die Wirtschaftskanzlei Cerha Hempel mit integrierter Praxis in Mittel- und Osteuropa berät die Pierer Mobility AG bei der Gründung eines Joint Ventures mit Maxcom Ltd. zur E-Bike Fertigung. Die Gründung des Joint Ventures in Bulgarien stellt für die Pierer-Gruppe einen wichtigen Schritt in der Erweiterung der Fahrrad- und E-Bike Produktionskapazität in Europa dar. Cerha Hempel begleitete die Transaktion durch Teams in Wien und Sofia unter der Leitung der Partner Bernhard Kofler-Senoner und Boyko Gerginov insbesondere in den Bereichen Corporate/M&A, Zusammenschlusskontrolle und Real Estate.