Das Strafprozessrechtsänderungsgesetz II 2016 wurde nach dem Ministerratsbeschluss im Nationalrat eingebracht. Die Regierungsvorlage wird nun im Parlament behandelt. Unter anderem wird damit die Zulässigkeit der Diversion im Erwachsenenstrafrecht unter bestimmten Umständen auch bei Todesfolge eingeführt. Zudem wird die Kronzeugenregelung nach den §§ 209a und 209b StPO neugestaltet. Der Anwendungsbereich und der Verfahrensablauf werden klargestellt, die Geltung wird um weitere fünf Jahre verlängert. Das Inkrafttreten ist für 1. Dezember 2016 und 1. Jänner 2017 geplant.