Julia Fritz. - © PHH
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Schiedsverfahren. Internationale Streitfälle werden oft über Schiedsverfahren geregelt, deren Vorteil darin besteht, dass sie meist schneller und günstiger ablaufen als der ordentliche Gerichtsweg. Das Vienna International Arbitral Centre, die internationale Schiedsinstitution der Wirtschaftskammer, ist seit kurzem in Russland als zweite internationale Schiedsinstitution nach dem Hong Kong International Arbitration Centre registriert. Nötig wurde die Registrierung durch das Inkrafttreten eines neuen russischen Gesetzes 2016, das den Wildwuchs lokaler Schiedsinstitutionen eindämmen und das Vertrauen der Wirtschaft in die russische Schiedsgerichtbarkeit steigern sollte.

"Future Village". Der juristische Fachverlag Manz ist am Montag gemeinsam mit dem Gemeindebund und Future Law beim Projekt "Future Village" in die "Summer School" gestartet. Vier Start-ups hatten die Jury am 19. Juni mit ihren innovativen Lösungen im Bereich Gemeinde-Digitalisierung überzeugt: Mintech, RegioHELP, Triply und Vialytics werden mit Unterstützung von Mentoren und Coaches nicht nur mit Themen wie Businessplanung, Marketing und Öffentlichkeitsarbeit beschäftigen, sondern auch mit anderen relevanten Feldern wie beispielsweise Vergaberecht oder der IT-Infrastruktur in Gemeinden.

Gewerbeordnung. Das Praxishandbuch Gewerbeordnung, das im Vormonat im Linde-Verlag erschienen ist, soll ein Basiswissen im gewerblichen Berufs- und Anlagenrecht sowie vor allem auch im Verfahrensrecht vermitteln. Es richtet sich an Gewerbetreibende und juristische Laien. Gegliedert in die Teilbereiche Berufsrecht, Betriebsanlagenrecht und Verfahrensrecht werden Themen wie Verfahren zur Erlangung einer Gewerbeberechtigung oder Genehmigungspflichten von Betriebsanlagen behandelt. Zum besseren Verständnis bietet das Werk zahlreiche Praxisbeispiele, die neueste Judikatur sowie eine grafische Darstellung der Verfahrensabläufe.

PHH. In der Burggasse 97 in Wien-Neubau wird neuer Wohnraum geschaffen. Das bestehende Zinshaus aus dem Ende des 19. Jahrhunderts mit 23 Wohnungen wird um- und das Dachgeschoss ausgebaut. Projektentwickler BG 97 Immobilien GmbH setzt dabei auf die Immobilien-Expertise von PHH Rechtsanwälte. Das Team rund um PHH Partnerin Julia Fritz hat den Ankauf des Zinshauses rechtlich begleitet. Die historische Fassade bleibt auch mit dem Umbau unangetastet.

CHSH. Cerha Hempel Spiegelfeld Hlawati (CHSH) hat die XXXLutz-Gruppe beim Erwerb von Kika Osteuropa-Standorten in Ungarn, Tschechien, der Slowakei sowie in Rumänien beraten. Die Transaktion umfasst den Kauf von 22 Kika-Einrichtungshäusern in den genannten CEE-Ländern von der Signa-Gruppe. Die Übernahme erfolgt vorbehaltlich der kartellrechtlichen Freigabe. XXXLutz umfasst nach dem Zukauf nun 304 Einrichtungshäuser mit einem Umsatz von 4,65 Milliarden Euro und mehr als 23.000 Mitarbeitern in Österreich, Deutschland, der Schweiz, Schweden, Tschechien, der Slowakei, Ungarn, Slowenien, Kroatien, Rumänien, Bulgarien und Serbien.