Wählerisch können die meisten Sicherheitsunternehmen bei ihren Mitarbeitern nicht sein. Die Personalsituation sei schlecht, aber noch nicht so dramatisch wie in Deutschland. "Zuletzt hat mich ein deutscher Kollege angerufen, der für sein Unternehmen 1800 Mitarbeiter braucht. Da er sie in Deutschland nicht findet, will er sie nun aus Rumänien oder der Slowakei ‚importieren‘".

In den letzten 30 Jahren habe es in der Sicherheitsbranche jährliche Umsatzsteigerungen von acht bis zehn Prozent gegeben, sagt Zoratti. Er geht davon aus, dass private Sicherheitsunternehmen daher noch mehr Tätigkeitsfelder besetzen werden.

"Die Exekutive zieht sich immer mehr aus dem innerstädtischen Bereich zurück. Private Sicherheitsdienste werden daher vermehrt in öffentliche Bereiche vordringen", so Zoratti.

Auch die Sicherheitsdienste in Krankenhäuser sieht er als potenziellen Markt. Zudem werde durch die Zunahme an Pflegebedürftigen der Bedarf an Sicherheitstechnik steigen.