Innsbruck. Die Landtagspräsidenten Österreichs und Südtirols haben mit dem Institut für Föderalismus den Preis für Föderalismus- und Regionalforschung ausgeschrieben. Eingereicht werden können Master- und Diplomarbeiten sowie Dissertationen, die in den vergangenen zwei Jahren fertiggestellt wurden, sowie geplante und laufende Projekte aus Forschung und Verwaltungspraxis. Gemeinschaftsarbeiten werden auch angenommen. Dafür braucht es aber das Einvernehmen der Mitautoren. Die Einreichfrist läuft bis 29. März 2019. Der Preis ist mit 4000 Euro dotiert und wird im Juni verliehen. Das Preisgeld kann an einen oder mehr Preisträger (Mindestbetrag 1000 Euro) vergeben werden.

Bis zu 35-Jährige
dürfen teilnehmen

Ausschreibungsgegenstand sind Forschungsarbeiten sowie Projekt- und Ideenpapiere zu Föderalismus, Governance im Mehrebenensystem, Deregulierung, Subsidiarität sowie Regional- und Standortforschung. Teilnahmeberechtigt sind Personen bis zu einem Alter von 35 Jahren.

Die Jury besteht aus fünf Professorinnen und Professoren an österreichischen und ausländischen Universitäten. Konkret sind dies Peter Bußjäger, Direktor des Instituts für Föderalismus an der Universität Innsbruck, Anna Gamper, Koordinatorin des Forschungszentrums für Föderalismus, Christian Keuschnigg, Leiter des Wirtschaftspolitischen Zentrums, der Politikwissenschafter Anton Pelinka sowie Eva Schulev-Steindl, Professorin für Öffentliches Recht und Wirtschaftsrecht an der Uni Graz.

Im vergangenen Jahr wurden Teresa Weber, Universität Salzburg, für ihr Projekt "Bundesstaatliche Identitäten" sowie Sebastian Blesse (Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung) und Felix Rösel (Institut für Wirtschaftsforschung in Dresden) für ihre Arbeit "Was bringen kommunale Gebietsreformen?" ausgezeichnet.

Weitere Informationen zum Föderalismuspreis finden Sie unter:

foederalismus.at/foederalismuspreis