Die Siegesehrung des Infrastruktur-Wettbewerbs v. l. n. r.: Brigitte Galley, Andreas Wanda, Stefan Haas, Jörg Moser, Bernhard Böhm, Sibylle Schmutzer, Stefan Schöffl, Michael Wagner, Klaus Luger, Walter Egger, Nadja Gerlich, Manfred Svec, Alois Heiss, Leopold Ott, Jürgen Rummel und Helga Heiss. - © apa/Philipp Greindl
Die Siegesehrung des Infrastruktur-Wettbewerbs v. l. n. r.: Brigitte Galley, Andreas Wanda, Stefan Haas, Jörg Moser, Bernhard Böhm, Sibylle Schmutzer, Stefan Schöffl, Michael Wagner, Klaus Luger, Walter Egger, Nadja Gerlich, Manfred Svec, Alois Heiss, Leopold Ott, Jürgen Rummel und Helga Heiss. - © apa/Philipp Greindl

Linz/Leonding. Sechs Gemeinden haben es in diesem Jahr geschafft: Am 19. März 2019 fand die feierliche Preisverleihung anlässlich des Infrastruktur-Wettbewerbs "Sicherste Gemeinde Österreichs" in Leonding bei Linz in den Räumlichkeiten des TÜV Austria statt.

Ausgezeichnet wurden jene sechs am Wettbewerb teilnehmende Gemeinden, die Verwaltungsprozesse, Gebäudesicherheit und Leistungen der Grundversorgung wie etwa Soziales, Bildung, Gesundheit, Wasser und Energie besonders sicher, innovativ und bürgerfreundlich gestalten: "Das Thema Sicherheit ist das Leib und Magen-Thema der TÜV Austria: Als wir vor 147 Jahren gegründet wurden, war die Dampftechnologie neu, es ging um die sichere Beherrschung der neuen Technik. Inzwischen befinden wir uns in der vierten Industriellen Revolution, und das Thema Sicherheit ist relevanter denn je", erläutert der Vorstandsvorsitzende des TÜV Austria Stefan Haas.

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Bewusstsein für Sicherheit

In diesem Jahr konnten sich Deutsch Kaltenbrunn, Engerwitzdorf, Hart bei Graz, Linz, Neulengbach und Villach über Auszeichnungen in den Kategorien Gebäude, Grundversorgung und Verwaltung freuen. Moderiert von Brigitte Galley von der "Wiener Zeitung" und Andreas Wanda vom TÜV Austria fand die Auszeichnung am Hauptsitz des TÜV Austria in Linz Leonding statt. Den 1. Platz im Infrastrukturwettbewerb 2018 belegt die Stadt Linz, Engerwitzdorf in Oberösterreich kann sich über einen 2. Platz in der Gesamtwertung freuen und die steirische Gemeinde Hart belegt den 3. Platz.

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TÜV Austria und "Wiener Zeitung" haben den Infrastrukturwettbewerb für Gemeinden "Sicherste Gemeinde Österreichs" 2016 gemeinsam ins Leben gerufen, um Bewusstsein für das Thema Sicherheit zu schaffen und die Gemeinden zu würdigen, die sich auf herausragende Weise bei ihren vielfältigen Aufgaben für das Thema engagieren: "Wir wollen jene Gemeinden in Österreich vor den Vorhang holen, die hinsichtlich Infrastruktursicherheit vorbildlich aufgestellt sind. Der Wettbewerb soll außerdem allen teilnehmenden Gemeinden wertvolle Anregungen für Optimierungen geben - insbesondere da Österreichs Bürgermeisterinnen und Bürgermeister in ihrer Funktion erhebliche persönliche Haftungen eingehen", so der Geschäftsführer der "Wiener Zeitung" Martin Fleischhacker.

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Der Fragenkatalog zum Infrastrukturwettbewerb umfasst insgesamt 26 Fragen; für die Antworten werden jeweils Punkte vergeben, aus deren Gesamtzahl sich dann die jeweiligen Plätze in den drei Kategorien ergeben. Der Fragenkatalog dient der Ermittlung der Sieger, zugleich aber auch der Selbstüberprüfung der Gemeinden, die damit zu einer Beschäftigung mit Sicherheitsthemen angeregt werden.