- © Adobestock
© Adobestock

Die US-Präsidentschaftswahl steht vor der Tür und sie wird von vielen ExpertInnen als absolut richtungsweisend bezeichnet. Wie ticken denn nun die amerikanischen Wählerinnen und Wähler, die ständig in Bewegung sind? Die WZ-Diskussionsreihe "Am Puls" widmete sich in der aktuellen Runde dieser Frage, die Diskussion können Sie hier nachschauen:


Es diskutierten: Reinhard C. Heinisch, Professor of Austrian Politics in Comparative European Perspective Department of Political Science & Sociology, Chair University of Salzburg. Peter Rough, Senior Fellow, Hudson Institute, Washington.

Begrüßung:Klement Tockner, Präsident des FWF; Martin Fleischhacker, Geschäftsführer Wiener Zeitung

Für Reinhard C. Heinisch ist Donald Trump ein Vertreter des radikalen Rechtspopulismus und zielt auf weiße Identitätspolitik, gesellschaftliche Spaltung und Nationalismus ab. Möglich gemacht durch eine flexible Verfassung, die auf einen bewussten Normenbrecher nicht vorbereitet war. Daraus resultiert eine für die westliche Gemeinschaft mehrfach gefährliche Konstellation.

Peter Rough würde die Wahl als wirklich richtungsentscheidend bezeichnen – geprägt von unterschiedlichen Weltbildern, die aufeinander prallen. Die Republikaner wandeln sich seiner Meinung nach in eine national-konservative Partei, die der Arbeiterschicht nahe steht, während sich die Demokraten immer weiter nach links verabschieden.