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Österreichische Astronomen studierten auch den AGB-Stern R Sculptoris. Der Riese schleudert Materie ins All. Ein Begleitstern "rührt darin um" – und sorgt so für die hübsche Spiralstruktur. - © ESO

Astronomie

Kein Stern, der deinen Namen trägt

  • Die Regelung der himmlischen Nomenklatur zählt zu den Aufgaben der Internationalen Astronomischen Union, die nächste Woche in Wien tagt. Ein historischer Rück- und thematischer Ausblick.

Im Jahr 1798 bat der im heutigen Budapest geborene Baron Franz Xaver von Zach nach Gotha: zum ersten europäischen Astronomenkongress. In der jungen Seeberg-Sternwarte hieß er fünfzehn Besucher willkommen, darunter Forscher aus Berlin, Basel und Cambridge. Aus Paris war der prominente Astronom Jérôme Lalande angereist... weiter




Karl Stauffer-Bern, Bildnis Lydia Welti-Escher, 1886. Kunsthaus Zürich, Leihgabe der Gottfried Keller-Stiftung, Bundesamt für Kultur, Bern, 1941. - © Kunsthaus Zürich

Literatur

Sehnsucht nach dem Schönen3

  • Schriftsteller haben es gut: Sie können aus dem Vollen schöpfen, im Schönen wie im Schrecklichen. Denn die unglaublichsten Geschichten schreibt das Leben selbst, wie ein historischer Roman von Lukas Hartmann zeigt.

Die reale Vorlage zu Lukas Hartmanns Roman "Ein Bild von Lydia" bildet eine Schweizer Tragödie. Hartmann erzählt das Drama der Lydia Welti-Escher (1858- 1891), Tochter des Schweizer Eisenbahnkönigs Alfred Escher und Ehefrau des Bundesrat-Sohnes Emil Welti. Der lässt seine Gemahlin von einem Schulfreund, dem Maler Karl Stauffer-Bern... weiter




Geschichts- & naturbewusst: Alexander Kellner. - © Antonio Scorza /AFP

Naturgeschichte

Verliebt in Flugsaurier1

  • Alexander Kellner, Direktor des Museu Nacional do Brasil in Rio de Janeiro, hat österreichische Wurzeln. Das Haus feiert heuer sein 200-jähriges Jubiläum.

Das Erste, was Alexander Kellner gemacht hat, nachdem "seine" Sambaschule "Imperatriz Leopoldina" beim Carnaval von Rio defilierte und er in diesem Februar seinen Dienst als Direktor des Museu Nacional do Brasil in Rio de Janeiro angetreten hatte, war, den Saal, in dem einst portugiesische und brasilianische Könige und Kaiser wie João VI... weiter




Rhythmische Sportgymnastik und gute Laune: Justin Timberlake bei der Arbeit in Wien. - © APAweb, afp, Orn E. Borgen

Konzertkritik

Der Mann, der es hot mag24

  • US-Popstar Justin Timberlake kam für ein Konzert nach Wien. In der Stadthalle war es sehr heiß.

Wien. "Vienna!", "Austria!!", "Vienna, are you with me?!" – diesmal ist es also gutgegangen. Justin Timberlake hat den Ort seines Auftritts nicht mit beispielsweise Wels, Wies oder Weiz verwechselt, was bei einem dicht gefüllten Tourkalender in der Ferne natürlich schnell einmal passieren kann... weiter




Atlantikküste in Südfrankreich. - © APAweb, afp, Nicolas Tucat

Sachbuch

Die Erdäpfel kamen zuerst5

  • Das Meer und Europa - eine intensive Wechselbeziehung.

Europa entdeckte die Welt über das Meer und lernte sich zugleich selber kennen. Ein Kennzeichen der europäischen Geschichte der Neuzeit und damit der Entdeckung der Welt durch die Europäer war die Herausforderung, das Meer als Grenze zwischen Europa und Außereuropa zu überwinden. In dem Maße jedoch, in dem die europäischen Mächte die... weiter




Urteilt nie endgültig - und überlässt gerne dem Leser die Antwort auf Fragen und Rätsel: Paul Auster. - © J.-C. Bourcart/Getty Images

Literatur

Wie der Zufall die Welt regiert2

  • Anlässlich der Wiederauflage von Paul Austers "Das rote Notizbuch" eine Annäherung an die raffinierte Wahrheits- und Wirklichkeitskonstruktion des US-amerikanischen Schriftstellers.

"Dies ist eine wahre Geschichte". Das ist der Satz, der die Sache auf den Punkt bringt. Paul Austers "Rotes Notizbuch", in deutscher Sprache erstmals 1996 erschienen, ist eine Sammlung von wahren Geschichten. Zumindest behauptet Auster, dass alle Geschichten wahr sind. Und er, der Autor, sollte es ja wissen... weiter




"Der Wald ist eine Art große Kooperative, in der die Bäume untereinander und mit Pilzen ein riesiges Netzwerk bilden." - Matthias Schickhofer. - © Thomas Seifert

Wälder

"Denkmalschutz für unsere letzten Urwälder"7

  • Fotograf Matthias Schickhofer hat etliche Wälder in ganz Europa erforscht. Er plädiert für naturnahe Forstwirtschaft und erklärt, warum sie langfristig mehr Ertrag bringt als intensive Abholzung.

"Wiener Zeitung": Herr Schickhofer, wieviel Urwald gibt es noch in Österreich? Matthias Schickhofer: Fast gar keinen mehr, das sind nur noch ein paar wenige Standorte, ein paar hundert Hektar. Aber es gibt noch relativ große Flächen von naturnahen Wäldern. Wobei das eine Etikettierungsfrage ist: Das Umweltministerium bezeichnet etwa zwei Drittel... weiter




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