Mittagspause am Killesberg - © apa/dpa/Sebastian Gollnow

Volksschule

Kopftuchverbot: Strafe bis 440 Euro12

  • Koalitionsentwurf für Volksschulen ist fertig. Lehrergewerkschafter will Verbot bis 14 Jahre.

Wien. Ein Kopftuchverbot in Kindergärten wird heute, Mittwoch, im Nationalrat mit der Bund-Länder-Vereinbarung über Geld zum Ausbau der Kinderbetreuung beschlossen. Schon am Donnerstag folgt der nächste Schritt. ÖVP und FPÖ werden einen Initiativantrag für ein Kopftuchverbot in Volksschulen einbringen... weiter




Schüler einer Offenen Volksschule blicken im Unterricht auf den Tablet-Bildschirm.   - © APAweb / Harald Schneider

Digitalisierung

"Kinder sind immer Versuchskaninchen"

  • Hemmt zu frühe Digitalisierung die Kreativität? Wird das Tippen am Computer die Handschrift ersetzen? Die Expertenmeinungen gehen auseinander.

Wien. Kinder seien immer Versuchskaninchen von Bildungsreformen, sagte Konrad Paul Liessmann, Philosophie- und Ethik-Professor an der Universität Wien, am gestrigen Montagabend bei einer Diskussionsveranstaltung in Wien. Jede neue didaktische Methode müsse direkt am Kind ausprobiert werden. Nicht anders sei es mit der Digitalisierung... weiter




Sozialwissenschaft

Klaus Ottomeyer erhält den Kulturpreis 2018 des Landes Kärnten

  • Der emeritierte Professor für Sozialpsychologie wird am 10. Dezember geehrt.

Klagenfurt. Klaus Ottomeyer ist Kulturpreisträger des Landes Kärnten 2018. Das hat die Kärntner Landesregierung am Dienstag beschlossen. Ottomeyer wurde vom Kärntner Kulturgremium vorgeschlagen, Kulturreferent Landeshauptmann Peter Kaiser (SPÖ) brachte den Vorschlag des Gremiums, der auch acht Förderungs-... weiter




Der US-Investor und Holocaust-Überlebende ungarischer Abstammung George Soros ist zum Feindbild der Rechten in Europa geworden. - © apa/Neubauer

George Soros

"Die Würfel sind gefallen"33

  • US-Investor Soros wirbt für Umzug der Central European University aus Budapest nach Wien.

Wien. (dg) Derzeit ist der US-Milliardär und Philantrop ungarischer Abstammung, George Soros, in Wien, um mit Bundeskanzler Sebastian Kurz und Bildungsminister Heinz Faßmann (beide ÖVP) über die Zukunft der von ihm initiierten Central European University (CEU) zu beraten. Kurz traf Soros schon am Sonntag und soll mit ihm auch über den Brexit und... weiter




 US-Investor George Soros (r.) und Bildungsminister Heinz Faßmann. - © APAweb / Herbert Neubauer

Hochschule

Faßman freut sich über Uni-Zuwachs3

  • Vor der Übersiedlung der CEU nach Wien traf der Wissenschaftsminister den Unigründer George Soros.

Wien/Budapest. Wissenschaftsminister Heinz Faßmann (ÖVP) ist erfreut über die bevorstehende Übersiedlung der Central Euopean University (CEU) von Budapest nach Wien. "Ich begrüße die Verstärkung des Universitätsstandortes Wien", sagte Faßmann am Montag nach einem Gespräch mit Universitätsgründer George Soros... weiter




- © Christoph LiebentrittInterview

Diversity

"Wir sind in der Realität angekommen"18

  • WU-Rektorin Hanappi-Egger über Frauen in Chefetagen und Arbeiterkinder an den Unis.

Wien. Sie ist die erste Frau an der Spitze der Wirtschaftsuniversität Wien (WU). Im Gespräch mit der "Wiener Zeitung" erklärt Edeltraud Hanappi-Egger, warum es eine Frauenquote braucht, warum Nationalismus dem Forschungsstandort schadet und warum so wenige Arbeiterkinder studieren. Wiener Zeitung: Bei Ihrem Amtsantritt 2015 haben Sie angekündigt... weiter




"Unsere beiden wesentlichen Punkte in den Verhandlungen mit dem Ministerium waren: Wie erzielen wir eine Steigerung, die sich auch in einer Verbesserung der Betreuungsrelationen niederschlägt? Und wie können die Anfängerzahlen näher an die Realität herangeführt werden", soWU-Rektorin Edeltraud Hanappi-Egger - © APAweb, Herbert Neubauer

Uni-Budget

Mehr Geld für WU und Linzer JKU4

Linz/Wien. Die Wirtschaftsuniversität (WU) erhält in der kommenden Leistungsvereinbarungsperiode 2019 bis 2021 ein Budgetplus von 17 Prozent. Damit werden 30 neue Professuren bzw. äquivalente Stellen geschaffen. Neue Aufnahmeverfahren gibt es für das Fach Wirtschaftsrecht (870 Plätze), die Anfängerzahl in den Wirtschafts-und Sozialwissenschaften... weiter




In Österreich müssen sich Jugendliche schon relativ früh für ihre Berufslaufbahn entscheiden. - © RoboManiac/Shutterstock

Berufswahl

Orientierung im Bildungsdschungel3

  • In eine Lehre oder weiter in die Schule? - Die Arbeiterkammer Wien zeigt jungen Menschen bei der Bildungs- und Berufsinformationsmesse L14 mögliche Wege in die Zukunft.

Wien. (ede) In Österreich leben fast 290.000 Menschen unter 35 Jahren, die nach der Pflichtschule ihre erste weiterführende Ausbildung abgebrochen haben. Rund 53 Prozent von ihnen sind zwar erwerbstätig, der Großteil davon aber in Hilfsjobs, für die kein besonderer Schulabschluss oder eine qualifizierte Ausbildung benötigt wird... weiter




- © apa/Harald Schneider

Schulnoten

Lehrer für Start des Schulpakets erst 202016

  • Die Gewerkschaft warnt Bildungsminister Faßmann vor "Problemen" und bekräftigt die Forderung nach mehr Personal.

Wien. Noten werden in der Volksschule wieder eingeführt, in der neuen Mittelschule sind zwei Leistungsstufen ähnlich jenen in den früheren Hauptschulen vorgesehen. Aber Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) stößt mit seinem umfassenden Gesetzespaket für den Schulunterricht schon ab dem kommenden Schuljahr 2019/20 vor allem wegen des Tempos auf... weiter




Schule

Unterrichtsministerium verabschiedete Gleichstellungs-Grundsatzerlass4

  • Erlass soll Vorurteile abbauen und bei der Berufswahl helfen.

Wien. Das Unterrichtsministerium hat einen neuen Grundsatzerlass zur Gleichstellung von Mann und Frau verabschiedet. Im Zuge einer Rechtsbereinigung war dieser im März 2018 außer Kraft gesetzt worden. Der Erlass tritt heute, Donnerstag, in Kraft und bietet Schulen einen Orientierungsrahmen für die Realisierung des Unterrichtsprinzips "Reflexive... weiter




Schule

Opposition wartet weiter auf Gleichstellungs-Grundsatzerlass6

  • SPÖ, NEOS und Liste Pilz schießen sich auf Unterrichtsminister Faßmann ein.

Wien. Die Oppositionsparteien schießen sich nun gemeinsam auf Unterrichtsminister Heinz Faßmann ein. Grund ist der noch immer fehlende Grundsatzerlass zur Gleichstellung von Mann und Frau. Im Zuge einer "Rechtsbereinigung" war dieser im März 2018 außer Kraft gesetzt worden. Zugesagt war eigentlich, dass dieser mit Schulbeginn in Kraft tritt, so SPÖ... weiter




Die Qualität der allgemeinärztliche Ausbildung ist laut Evauierung gestiegen. - © APAweb/dpa,Jochen Lübke

Ärzteausbildung

"Wir verlieren 38 Prozent der Medizinabsolventen"14

  • Forderung nach besseren Arbeitsbedingungen.

Wien. Zuerst einmal die gute Nachricht: Die Qualität der Basisausbildung im Medizinstudium hat sich laut einer Evaluierung im Auftrag der Bundeskurie Angestellte Ärzte der Österreichischen Ärztekammer (ÖÄK) verbessert. Die Zufriedenheit wurde von den befragten, in Ausbildung befindlichen Ärzten auf der Schulnotenskala mit 2,42 bewertet... weiter




Uni-Budget

Graz mit 40 neuen Professoren und neuen Beschränkungen

  • Die Leistungsvereinbarungen bringen 614 Millionen Euro für Jahre 2019 bis 2021.

Graz. Die Universität Graz wird bis 2021 40 zusätzliche Professuren in Laborfächern und stark nachgefragten Studien einrichten, in vier zusätzlichen Fächern (Jus, Umweltsystemwissenschaften, Pädagogik, Transkulturelle Kommunikation) gibt es ab Herbst 2019 Aufnahmeverfahren. Das ist das Ergebnis der nun abgeschlossenen... weiter




Es gibt kein Land, in dem der soziale Hintergrund nicht über den Bildungserfolg mitentscheidet. - © APAweb, Harald Schneider

OECD-Bericht

Bildungschancen besonders ungleich verteilt5

  • Die Hürden für Kinder aus bildungsfernen Schichten sind vergleichsweise hoch.

Paris/Wien. In Österreich sind die Bildungschancen noch ungleicher verteilt als in den meisten anderen Industriestaaten. Das zeigt der am Dienstag präsentierte Bericht "Equity in Education" ("Chancengleichheit in der Bildung"). So sind die Leistungen stärker vom sozioökonomischen Hintergrund abhängig als im OECD-Schnitt... weiter




Dieser "Pflegeroboter" wurde an der Uni Wien entwickelt. Generell sind Forscher an den österreichischen Hochschulen mit ihren Arbeitsbedingungen überdurchschnittlich zufrieden.  - © APAweb / Helmut Fohringer

MORE-Studie

Forscher in Österreich sind überdurchschnittlich zufrieden20

  • Es gibt aber Probleme bei den Karriereperspektiven und Doktoratsstudien.

Wien. Die Forscher an österreichischen Hochschulen sind im EU-Vergleich mit ihren Arbeitsbedingungen überdurchschnittlich zufrieden. Zu diesem Ergebnis kommt eine Befragung im Rahmen der von der EU-Kommission beauftragten jüngsten MORE-Studie. Probleme sehen die heimischen Wissenschafter allerdings bei den Karriereperspektiven... weiter




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