• vom 29.08.2014, 16:12 Uhr

Schule

Update: 01.09.2014, 07:52 Uhr

Schule

Ausgeben und Einsparen




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Heinisch-Hosek will bei
den Landeslehrern sparen

Ab 2015 wird diese Art der Förderung auf die Neuen Mittelschulen (NMS), Hauptschulen und die AHS-Unterstufe ausgeweitet: An diesen Schulen wird auf Personal der Volkshochschulen ausgewichen, auch bei den Räumen wird man sich externe Lösungen überlegen müssen. Weniger Mittel für Bildung gibt es im kommenden Schuljahr auf Bundesebene: 2015 muss Unterrichtsministerin Gabriele Heinisch-Hosek laut Vorgaben des Finanzministeriums 60 Millionen Euro einsparen. Wie das gelingen soll, muss die Ministerin bis Jahresende vorlegen.

Heuer hat das Ministerium den Großteil der Einsparungen (50 Millionen Euro) durch die Verwendung von Geldern erreicht, die die Länder für den Ausbau der Ganztagsschule nicht abgeholt haben, der Rest kam aus der Verwaltung. Für 2015 hatte Heinisch-Hosek bereits Sparpläne, sie hat diese aber wieder über Bord werden müssen: 30 Millionen Euro wollte sie einnehmen, indem die Länder mehr für Landeslehrer bezahlen, die sie über den mit dem Bund vereinbarten Stellenplan einstellen. Doch diese - bereits erlassene - Verordnung wurde nach Protesten der Länder zurückgezogen. Nun verhandelt Heinisch-Hosek neuerlich mit den Ländern. "Bildung ist eine gemeinsame Verantwortung, und auch die Frage, wo wir noch Effizienzen heben können, ist gemeinsam zu klären", heißt es dazu aus dem Bildungsministerium.

Die NMS wird unterdessen wie geplant weiter ausgebaut. Mit dem neuen Schuljahr gibt es im Burgenland, Kärnten, Tirol und Niederösterreich keine Hauptschulen mehr, sie alle wurden bereits in NMS umgewandelt. Im Februar 2015 soll die Evaluierung der NMS vorliegen, ihre stufenweise Einführung soll mit dem Schuljahr 2016/17 abgeschlossen sein. Ebenfalls neu ist die Zentralmatura: 2015 werden vom 5. bis 13. Mai erstmals alle Gymnasiasten am selben Tag idente Klausuren schreiben. Bei der Generalprobe hatte es Pannen wie fehlende Aufgabenhefte oder im Nachhinein geänderte Notenschlüssel gegeben, die zu einem Köpferollen an der Spitze des zuständigen Bundesinstituts für Bildungsforschung (Bifie) geführt hatten. Für 2015 hat Heinisch-Hosek eine Reform des Bifie angekündigt.

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Dokument erstellt am 2014-08-29 16:14:07
Letzte Änderung am 2014-09-01 07:52:39


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