• vom 26.04.2018, 10:04 Uhr

Schule

Update: 26.04.2018, 10:16 Uhr

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Zentralmatura zieht sich über zwei Wochen




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Von WZ Online, APA

  • 250.000 Aufgabenhefte wurden bereit gestellt, allein 45.000 Kandidaten treten in Deutsch an. Am 3. Mai geht’s los.

Für Zehntausende Schüler geht die Schulzeit in Kürze zu Ende. Ein paar müssen freilich mit Nachprüfungen rechnen.  - © de.fotolia.com/Kzenon

Für Zehntausende Schüler geht die Schulzeit in Kürze zu Ende. Ein paar müssen freilich mit Nachprüfungen rechnen.  © de.fotolia.com/Kzenon

Wien. Die Feiertage verlängern die Zentralmatura: Zwei Wochen lang zieht sich heuer der Zentralmatura-Haupttermin an den allgemeinbildenden (AHS) und berufsbildenden höheren Schulen (BHS) bzw. für die Berufsreifeprüfung hin. Der Auftakt erfolgt am kommenden Donnerstag (3. Mai) mit den Klausuren in Deutsch, abgeschlossen wird am 17. Mai mit den Italienisch-Prüfungen.

Insgesamt treten im Fach Deutsch (in dem alle verpflichtend schriftlich maturieren müssen) laut Bildungsministerium knapp 45.000 Kandidaten an, mehr als 4.000 davon im Rahmen der Berufsreifeprüfung. In der Mathematik gibt es knapp 43.000 Matura-Kandidaten, im Fach Englisch rund 27.000. Über alle Klausurfächer gerechnet (neben Deutsch, Mathe und Englisch noch Französisch, Italienisch, Spanisch, Griechisch, Latein sowie die Minderheitensprachen Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch) werden etwa 250.000 Aufgabenhefte bereitgestellt, das ergibt rund 3,4 Mio. Druckseiten.

Der hunderttausendste Absolvent wird erwartet

An den jeweils rund 350 AHS und BHS findet die Zentralmatura bereits zum vierten Mal bzw. dritten Mal flächendeckend statt. Bei der Berufsreifeprüfung steht sie zum zweiten Mal am Programm. Läuft alles nach Plan, wird heuer der 100.000 Absolvent der Zentralmatura erwartet. Derzeit hält man bei knapp 95.000.

Rekordverdächtig ist in diesem Jahr die Dauer: Anstatt wie bisher neun bis zehn Tage dauert die zentrale schriftliche Reifeprüfung heuer volle zwei Wochen. Grund für die den Schülern wohl nicht unangenehme Länge sind diverse Feiertage: Gleich nach dem Auftakt am 3. Mai verhindert der Landesfeiertag in Oberösterreich am 4. Mai eine österreichweite Prüfung an diesem Tag. In der Woche darauf sorgen Christi Himmelfahrt sowie der darauf folgende Zwickeltag für eine Matura-Pause.

Die Erfolgsquoten bei der Matura des letzten Jahres, aufgeschlüsselt nach Bundesländern. 

Die Erfolgsquoten bei der Matura des letzten Jahres, aufgeschlüsselt nach Bundesländern. © APAweb / Christina Uhl Die Erfolgsquoten bei der Matura des letzten Jahres, aufgeschlüsselt nach Bundesländern. © APAweb / Christina Uhl

Daher folgt nach dem Auftakt am 3. Mai die nächste Prüfung (Spanisch bzw. die Volksgruppensprachen Slowenisch, Kroatisch und Ungarisch) erst am 7. Mai, gefolgt von Englisch (8. Mai) und Mathematik am 9. Mai. Nach dem langen Wochenende endet die Matura dann mit den Klausuren aus Latein/Griechisch (15. Mai), Französisch (16. Mai) und Italienisch (17. Mai).

Mehr elektronische Hilfsmittel

Große Änderungen gegenüber dem Vorjahr gibt es heuer nicht. Für die AHS wurden aber erstmals Minimalanforderungen für elektronische Hilfsmittel explizit festgelegt, die von herkömmlichen numerischen Taschenrechnern nicht mehr abgedeckt werden. An den BHS gab es dies schon bisher.

Wer auf die schriftliche Matura einen Fünfer bekommt, hat die Möglichkeit zur Ablegung einer Kompensationsprüfung am 5. bzw. 6. Juni. Bei diesen (in den Zentralmatura-Fächern ebenfalls zentral vorgegebenen) mündlichen Prüfungen kann der "Fleck" ausgebessert werden.

Mit den schriftlichen Klausuren ist die Matura aber noch nicht erledigt. Bereits absolviert wurde die vorwissenschaftliche Arbeit (AHS) bzw. Diplomarbeit (BHS). Nach der schriftlichen steht dann noch die mündliche Matura an, die unabhängig vom Ergebnis der Klausuren abgelegt wird.





Schlagwörter

Schule, Zentralmatura, Abitur, AHS, BHS

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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-04-26 10:05:12
Letzte Änderung am 2018-04-26 10:16:55


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