• vom 17.05.2018, 13:59 Uhr

Schule

Update: 17.05.2018, 14:38 Uhr

Reifeprüfung

Zentralmatura heuer ohne gröbere Probleme




  • Artikel
  • Lesenswert (0)
  • Drucken
  • Leserbrief




Von WZ Online, APA

  • "Ein großes Problem war diese Matura nicht", sagte der Bundesschulsprecher. Nur ein Fall sorgte für Schlagzeilen.

Insgesamt traten in den vergangenen zwei Wochen rund 45.000 Schüler an den allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen bzw. bei der Berufsreifeprüfung zur Zentralmatura an.

Insgesamt traten in den vergangenen zwei Wochen rund 45.000 Schüler an den allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen bzw. bei der Berufsreifeprüfung zur Zentralmatura an.© APAweb, dpa Insgesamt traten in den vergangenen zwei Wochen rund 45.000 Schüler an den allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen bzw. bei der Berufsreifeprüfung zur Zentralmatura an.© APAweb, dpa

Österreich. Mit den Italienisch-Klausuren ist am 17. Mai der heurige Durchgang der Zentralmatura abgeschlossen worden. Gröbere Probleme bei er Abwicklung hat es dabei nicht gegeben, die Reifeprüfung dürfte nach einer ersten Einschätzung der Bundesschülervertretung (BSV) in etwa wie im Vorjahr ausgefallen sein - für eine genauere Prognose gebe es aber noch zu wenige Rückmeldungen, hieß es auf APA-Anfrage.

Am letzten Tag gab es an einer Schule noch kurzfristig Probleme aufgrund falsch gelieferter Angabenhefte. Die richtigen Aufgaben wurden dann elektronisch übermittelt und ausgedruckt. Ansonsten wurden in den vergangenen beiden Wochen vor allem vereinzelt kurzfristige Verspätungen beim Beginn an einzelnen Schulen verzeichnet, weil Schüler aufgrund von Verkehrsproblemen nicht rechtzeitig anwesend waren. Für größere Schlagzeilen sorgten dagegen ein Lehrer in Wien, der die Mathe-Matura um eine Stunde zu früh beendeten und ein Schüler in Graz, der ebenfalls in Mathe die Aufgaben mit dem eingeschmuggelten Smartphone abfotografierte und von seinem Nachhilfelehrer die Lösungen geschickt bekam.

Reibungsloser Ablauf

"Mehr ist unseres Wissens nicht passiert, es ist relativ reibungslos abgelaufen", meinte Bundesschulsprecher Harald Zierfuß. Im Regelfall würden sämtliche ungewöhnlichen Vorfälle relativ bald bei der BSV landen. Noch wenig wisse man darüber, wie die Matura generell ausgefallen sein dürfte. "Das liegt vor allem daran, dass an den Schulen sehr unterschiedlich damit umgegangen wird, wie man den Schülern die Noten mitteilt." Die einen würden damit wirklich erst bis zur Notenkonferenz warten, an anderen würden die Noten im Vorfeld zumindest schon einmal angedeutet.

Unterschiedliche Rückmeldungen bei Mathe

Am längsten her ist dabei die Matura in Deutsch. Hier würden die Lehrer aber auch am längsten für die Korrektur brauchen, meinte Zierfuß. In der Mathematik habe man unterschiedliche Rückmeldungen erhalten. Es gebe darunter zwar auch eine Klasse mit sechs Fünfern bei 14 Schülern - "aber daraus ein Gesamtbild zu machen, tue ich mir schwer". Am ehesten dürfte die Mathematik-Reifeprüfung zumindest an den AHS wohl wie im Vorjahr ausgefallen sein, als knapp zwölf Prozent negativ bewertet wurden - "vielleicht ein bisschen schlechter". Als "großen Knackpunkt" sieht Zierfuß Englisch: "Zumindest an den AHS war es zumindest für einen Einser schwierig." Gesamtresümee: "Ein großes Problem war diese Matura nicht."

Wer trotzdem eine oder mehrere Prüfungen nicht geschafft hat, kann am 5. bzw. 6. Juni zu einer (mündlichen) Kompensationsprüfung antreten. Dort kann eine negative Note ausgebessert werden. Schafft man auch diese nicht, muss der Schüler in diesem Fach bei einem Nebentermin noch einmal schriftlich antreten. Davon unberührt kann aber die mündliche Matura normal absolviert werden.

Insgesamt traten in den vergangenen zwei Wochen rund 45.000 Schüler an den allgemein- und berufsbildenden höheren Schulen bzw. bei der Berufsreifeprüfung zur Zentralmatura an.





Schlagwörter

Reifeprüfung, Zentralmatura

Leserkommentare




Mit dem Absenden des Kommentars erkennen Sie unsere Online-Nutzungsbedingungen an.


captcha Absenden

* Pflichtfelder (E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht)


Dokumenten Information
Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-05-17 13:59:50
Letzte Änderung am 2018-05-17 14:38:58


Beliebte Inhalte

Meistgelesen
  1. (K)eine leichte Entscheidung
  2. Hochschulen stellen sich auf neuen Studententypus ein
  3. Ein Buch als Zündstoff für eine Politik-Debatte
  4. Faßmann regt Debatte über Kopftuchverbot an
  5. Wien liegt bei Zufriedenheit mit Schulen im oberen Drittel
Meistkommentiert
  1. Faßmann regt Debatte über Kopftuchverbot an
  2. Ein Buch als Zündstoff für eine Politik-Debatte
  3. Wenig Chancengerechtigkeit bei Hochschulbildung
  4. Wien liegt bei Zufriedenheit mit Schulen im oberen Drittel
  5. Hochschulen stellen sich auf neuen Studententypus ein

Werbung




Werbung