• vom 26.07.2018, 13:35 Uhr

Schule

Update: 27.07.2018, 14:49 Uhr

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Dürfen Lehrer politisch sein? Das sagen unsere Leser




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Von #WZcommunity

  • Knappe Mehrheit: 50,2 Prozent unserer User finden, dass Lehrer auch im Unterricht politisch sein dürfen.

Achtung, "Politische Bildung" kann mitunter auch via Smart Phone vermittelt werden. - © APAweb/dpa/Christoph Schmidt

Achtung, "Politische Bildung" kann mitunter auch via Smart Phone vermittelt werden. © APAweb/dpa/Christoph Schmidt

Unsere Leser-Umfrage war ein knappes Rennen. (297 abgegebene Stimmen)

Unsere Leser-Umfrage war ein knappes Rennen. (297 abgegebene Stimmen)© Screenshot Facebook Unsere Leser-Umfrage war ein knappes Rennen. (297 abgegebene Stimmen)© Screenshot Facebook

Wien. Die Frage "Dürfen Lehrer politisch sein"? hat viele Reaktionen ausgelöst. Darüber, ob Lehrer auch im Unterricht politisch sein dürfen, sind unsere Leser sehr gespalten: 49,8 Prozent finden, dass Lehrer ihre politischen Standpunkte nur privat, nicht aber in der Schule vertreten sollten. 50,2 Prozent der User sind hingegen der Meinung, dass Lehrer durchaus auch im Unterricht eine politische Meinung haben dürfen (297 Stimmen wurden abgegeben).

Hier ein Auszug der Kommentare auf unserer Homepage und den WZ-Plattformen in den sozialen Medien:

Sofort in die Diskussion eingeschalten hat sich Daniel Landau, Bildungsexperte und ehemaliger grüner Gemeinderatskandidat:

"Persönlich, ja. Im Klassenzimmer, nein", kommentiert User "D. Romer": "'Politische Bildung'" in der Schule, wenn auch vielleich gut gemeint, verkommt rapide zu einem Werkzeug der jeweiligen Regierung, der persoenlichen Meinung der Lehrer, und der gerade herrschenden politischen Korrektheit."

"Ich freue mich über jede/n unserer Pädagoginnen und Pädagogen, die/der sich als Demokrat einbringt", schreibt User "Steiner".

User "dylan" meint: "Die Frage ist eher - dürfen Lehrer nicht politisch sein? Wollen wir politisch gesichtslose Wesen als Lehrer? Ich nicht!!! Politische Agitation muss verboten sein! um gegen diese vorzugehen, braucht es aber auch Lehrer, die den abstrakten Diskurs beherrschen. Gibt es eigentlich erwachsene Menschen, die nicht politisch sind? Hoffentlich nicht!"


"Mag. Stephan Fischer"
schreibt: "Der Artikel spiegelt sehr schön die gesamte Problematik wider. '...dass man sogar gegen den Flüchtlingsstrom sein kann, aber nur, wenn Argumente daraus folgen.' Also wenn ein Teenager einem Lehrer (no - na) argumentativ nicht gewachsen ist, dann soll er schön brav die grenzenlose Massenzuwanderung akzeptieren und den Unterricht nicht 'stören'. 95% der Lehrer sind Linke. Die Unis sind diesbezüglich klar orientiert. (Dort liegt auch das Hauptproblem) Politische Bildung" bedeutet also Standpunkte mit entsprechenden Inhalten zu transportieren. Diese Erfahrung habe ich als Gymnasiallehrer stets gemacht. In den Klassenräumen hingen Plakate von Karl Marx und bei Wahlen wurde gegen die FPÖ ordentlich mobil gemacht. Parteipolitik wurde mit dem Argument 'menschenrechtsfeindliche' Standpunkte bekämpfen zu wollen, (im Klassenzimmer) propagiert."

"christian wesely" hat sich zu einem ironischen Posting hinreißen lassen: "Politische Bildung absetzen, und stattdessen Volksmusikkunde mit Gesang unterrichten! Darunter findet sich alles was unsere Regierungsparteien an politischem Bewusstsein fuer wuenschenswert erachten. Und die Eltern koennen dann zuhause auch noch mitjodeln."

Und die Schülerin "Lara C." schreibt, sie würde sich ein Schulfach "Kritisches Denken" wünschen.





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Copyright © Wiener Zeitung Online 2018
Dokument erstellt am 2018-07-26 13:41:40
Letzte Änderung am 2018-07-27 14:49:17


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