• vom 18.12.2018, 12:47 Uhr

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Update: 18.12.2018, 12:51 Uhr

Wissenschaft

Mehr Kooperation mit Afrika




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Von WZ Online, APA

  • Heimische und afrikanische Universitäten sollen wissenschaftlich mehr zusammenarbeiten.

Die Universität für Bodenkultur in Wien soll die Zusammenarbeit koordinieren.

Die Universität für Bodenkultur in Wien soll die Zusammenarbeit koordinieren.© APA, BIG, Hannes Buchinger Die Universität für Bodenkultur in Wien soll die Zusammenarbeit koordinieren.© APA, BIG, Hannes Buchinger

Wien. Österreich will die Wissenschaftskooperation zwischen Universitäten in Österreich und Afrika stärken. Dazu sollen mehr Mittel als bisher bereitgestellt und ein Netzwerk österreichischer und afrikanischer Universitäten und Forschungseinrichtungen aufgebaut werden, wie Bildungsminister Heinz Faßmann (ÖVP) am Dienstag am Rande des EU-Afrika-Forums in Wien ankündigte.

"Afrika ist heute für die meisten Universitäten eine terra incognita", sagte Faßmann. Es gebe viele Kooperationen mit Asien und Amerika, aber kaum welche mit Afrika. Nun sei die richtige Zeit um diese zu aktivieren, so der Bildungsminister. Der Aufbau des Universitätsnetzwerks "Austria-Africa UniNet" soll mit Jahresbeginn 2019 unter Koordination der Universität für Bodenkultur (Boku) starten. Das Ministerium stellt für dieses Netzwerk jährlich bis zu 250.000 Euro zur Verfügung.

Reduktion von brain drain

Zugleich soll der ganze Bereich Entwicklungsforschung auf neue Beine gestellt werden und ein neues Programm die bisher zuständige Kommission für Entwicklungsforschung (KEF) ersetzen. "Die Kommission muss nicht aufgelöst werden, sie kann weiter existieren, aber wir wollen das Netzwerk auf eine breitere Basis stellen", erklärte Faßmann.

Dafür sollen die Mittel des Bundes für Entwicklungsforschung von bisher jährlich 215.000 Euro auf 315.000 Euro erhöht und für Kooperationsprojekte österreichischer Hochschul- und Forschungseinrichtungen mit Entwicklungsländern eingesetzt werden. Die Abwicklung übernimmt der Österreichische Austauschdienst (OeAD). Dabei soll es vorrangig um die Lösung lokaler Probleme und um die Reduktion des Brain Drain aus den Entwicklungsländern gehen, hieß es.





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Dokument erstellt am 2018-12-18 12:48:48
Letzte Änderung am 2018-12-18 12:51:15


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